Niederschlag aus dem vormaligem Meere, wiedas Steinsalz ein solcher salziger Niederschlag ist.Wenn man dagegen einwendet, daß Erdharze zuleicht sind, um in Wasser unterzusinken, so bedenktman nicht, daß von Harzen der Urwelt geredetwird, welche vielleicht in Wasser untersanken, wiewir jetzt noch ätherische Oele finden, welche nichtauf dem Wasser schwimmen. Wären die ätheri-schen Oele warmer Länder nicht bekannt, so könnteman in Norden leicht den Fehlschluß machen, esgehöre zu den Kennzeichen des ätherischen Oeleöauf dem Wasser zu schwimmen. Die unverbrenn-liche Steinkole (Anthracit), welche man zuwei-len nesterweise im Urgebirge findet, scheint dieseMeinung zu bestätigen, so wie der Asphalt, wel-cher ebenfalls daselbst gefunden wird. Aber eineErscheinung bleibt dabei ganz unerklärlich, näm-lich die Menge von Abdrücken von Farrnkräuternund anderen Pflanzen, welche beständig Begleiterder Steinkolen sind und offenbar auf einen vege-tabilischen Ursprung derselben deuten. Die mei-sten Naturforscher kommen auch darin überein,nur sind sie nicht einig, von welchen vegetabili-schen Theilen man sie herleitcn solle. Einige hal-ten sie für eine Art von Dammerde der Vorwelt,entstanden durch den Absatz verfaulter Pflanzen-stoffe, andere für ehemalige Torflager. Vielleichtmöchte dieses von einigen Steinkolen gelten, z.B. der Schieferkole, was die andern betrift, sosieht man schwer ein, wie aus Torf eine so gleich-förmige Masse, dergleichen uns die Steinkolen
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