Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
41
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wo weite gestirnte Röhren zwischen sich Bündelvon sehr engen ungestirnten Röhren haben (Di-xloxoia). Lauter untergegangene Gestalten. Mirsind keine geschichtete oder scheibenförmige Ko-rallen in der jetzigen Schöpfung bekannt, wohlaber zwei versteinerte, eine Röhrenkoralle (lubi-xora) und eine Wabenkoralle (IHites.') Dieversteinerten Alcyonien, welche man nicht seltenfür versteinerte Früchte angesehen hat, kommenin mannigfaltigen und sonderbaren Gestalten vor«Unter den Thierpflanzen erhebt sich vor allen an-dern der Lilienstein (Lneiinus) durch seine Grö-ße und Schönheit, und Parkinson zählt davonsechzehn Arten unter den Versteinerungen; aberlebendig ist noch nie ein solches Thier gesehen.Die Pentakriniten gehören zu einer bekann-ten Gattung, nicht zu einer bekannten Art.

Ueberbleibsel von Pflanzen sind nicht seltenunter der Erde. Holzstucke kommen in den älte-sten Lagern sogar schon in der Grauwacke vor,und sind in dem ältesten Sandsteine, dem Eon-glomerat gar nicht selten. Abdrücke von Farrn-kräutern und andern Pflanzen begleiten die Stein-kolen in großer Menge; bas bituminöse Holzzeigt seinen Ursprung aus dem Pflanzenreichedeutlich. Rechnen wir die Steinkolen zu denUeberbleibseln vegetabilischer Körper, so findenwir, wenigstens in demselben Lager, keine orga-nischen Körper so sehr angehauft, als die vegeta-bilischen. Allein darüber hat man große Zweifelerhoben. Einige halten sie für einen erdhar-igen