Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
36
Einzelbild herunterladen
 

Z6

ab. Die Schnecke ist in sich gewunden und runz.lich; die äußere Windung nicht allein ausgestrecktsondern auch zurückgebogen. Außer dieser Son>Serbarksit findet man noch eine Scheidewand, wel-che ohne allen Röhrengang und Oeffnung den hin-tern Theil von dem vorder« trennt. Diese son-derbare Schnecke macht, wie es scheint, den U?°bergang zu der Bohrmuschel (lei-ecko).

So ungewöhnlich die Gestalt der Vielkamm-rigen Schnecken unter den versteinerten ist, sogewöhnlich ist unter denselben die Gestalt der ein-kammrigen jetzt gewöhnlichen Schnecken. Fastalle Gattungen, welche sich noch lebend finden,kommen auch unter den gegrabenen vor, aber nurin den neuern ober« Lagern. In den kiefern undaltern Lagern ist dagegen die Mannigfaltigkeitlange so groß nicht, und beschränkt sich nur aufeinige wenige Gattungen. Nicht eine Gattungist mir bekannt, welche nicht auch unter den le-benden vorkäme. Aber die versteinerten Artensind bis auf wenige von den lebende« sehr ver-schieden. Unter einer großen Menge von Ver-steinerungen, welche Lamark aus dem Vcrsieinerungslager von Grignon in der Gegend von Pa-ris beschrieben hat, sind äußerst wenige, welchemit den jetzt bekannten übereinsiimmcn. EineSammlung von beinahe zoo Schnecken und Mu-scheln aus der Gegend von Sternberg im Meck-lenburgischen mit einer reichen Sammlung von jetztlebenden Schalthieren verglichen, gab mir auchnicht in einer Art vollkommene Uebereinstimmung.

l

l