Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
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in den Kegel hin verlängert. Das Thier der viel-kammrigen Schnecken lebt in den vorder» Kam-mern, die hintern sind alle leer oder nur mit Luftangefüllt. Zuweilen ist aber die vordere Kam-mer so klein, daß sich das Thier größtentheils au- ^ßerhalb befindet und die Schale zum Theil um-giebt, eine Bemerkung, welche Pcron zuerst anNaul.i1u8 L^irula gemacht hat. Dasselbe

scheint auch der Fall mit den Belemniten gewesenzu sein. Das Thier lag größtentheils außerhalbder Schnecke, und umschloß sie zum Theil. Dadie Kammern der Schnecken selbst sehr klein find,so wurde der Raum derselben durch den Zusaßdes Kegels vermehrt, gleichsam eine größere äu-ßere Kammer, welche die innere so umschließt,wie die äußere Windung der Nautiliten die innereumschließt. So scheint mir der Bau der Belem-niten mit dem Bau der vielkammrigen Schneckenüberein zu kommen. Walch meinte, der Kegel seimit einer gallertartigen Flüssigkeit angefüllt gewesen,aber von solcher Füllung haben wir unter ähnli-chen Schalthieren kein Beispiel. Parkinson glaubtdas Innere des Kegels sey korkartig gewesen, wiedas Innere der Seeigelstacheln. Aber es ist schwerzu begreifen, wie dann die geradelaufenden un-unterbrochenen Strecken des Kalkspats entstehenkonnten, und der Grund, daß man versteinerteEchinitenstacheln finde, deren Inneres eben sostrahlig gebildet sei, läßt noch viel Zweifel übrig,indem noch immer die Frage ist, ob diese ver-meintlichen Echinitenstacheln nicht inwendig hohl