beim Versteinern der Schlamin nicht hinein stie-ßen konnte. Denn zur Krystallisacion des Kalk-spats ist eine längere Zeit und eine vollkommneAuflösung der Kalkerde erforderlich, welches nurin den Hölungen möglich war, in welche vonaußen nichts fremdes eindringen konnte; auch se-hen wir in den Nautiliten die Kammern mitKalkspat erfüllt, welche in den lebenden Thierendieser Gattung leer zu sein pflegen.
Die Schnecken mit Kammern finden sich un-gemein häufig unter den Versteinerungen; vonMannigfaltigen Arten und bedeutenden Gröüen.Jetzt haben wir unter den lebenden nur eine Artvon bedeutender Größe, einige kleinere und mehrganz kleine mikroskopische Thiere, welche doch aberauch der Urwelt nicht fehlten. Die Kammerndieser Schnecken von Scheidewänden, Querwändenhervorgebracht, durch welche eine bald häutige,bald feste Röhre (sffikio) sich bis ans Ende zieht,sind ein sonderbarer Organismus der, wie die ho-len Knochen der Vögel, zur Erleichterung der Scha-le zu dienen scheint. Die Nautiliten haben wie .die lebenden eine große äußre Windung, welche dieübrigen verbirgt, nach vorn concave Scheidewän-de und eine häutige Röhre durch die Mitte derScheidewände. Doch giebt es unter den verstei-nerten Nautiliten einige mit hin und her gewun-denen Scheidewänden, wie man sie unter den le-benden noch niemals angetroffen. Die Ammons.Hörner oder Ammoniten finden sich in zahlreichenArten und von mikroskopischer Größe bis zu ei.