Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
30
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der Kalkstein, in welchem sie aufbewahrt sind, Lahingegen die Knochen eine weit größere Mengevon Gallerte enthalten, welche, leicht faulend,die Zerstörung der übrigen erdigen Theile beför-dert. Außerdem, daß die Schalen leicht erhaltenwerden, machen sie der Harte wegen leicht Ein-drücke, da hingegen äußerlich weiche Thiere die-ses nicht so vermögen, auch zu schnell verfaulen,um etwas anders, als Spuren vom Ge-rippe nachzulassen. Die Schalen der Schalthierebleiben in unfern Meeren und Gewässern in Men-ge zurück, nachdem das innere Fleisch herauöge-fault ist, kein Wunder, daß sich unter den Ver-steinerungen der Schalthiere eine Menge innererAbdrucke (Kernsteine, Typolithen) findet, indemder Schlamm in die Hölungen der Schalen floß,erhärtete, und als die zarteren Schalen zerstoßenund abgespühlt wurden, allein zurückblieb.

Zuweilen finden sich die Schalen der Schal-thiere in ihrer natürlichen Schale mit Seesandzufammengehäuft mit Lagern von Flößkalk oderandern Steinarten bedeckt. Die Thiere sind dannzerstört, wie sich erwarten läßt, und man findet vonihnen keine Spur mehr. Sehr oft ist in die Hölun-gen der Schale Schlamm geflossen, wie man in derRöhre der Orthoceratiten und Nautiliten deutlichgewahr wird, und das Ganze scheint dann imSchlamm versenkt und versteinert zu sein. Wosich Kalkspat erzeugt hat, scheint eine Hole gewe-sen zu sein, welche bei den Lebzeiten des Thieresnicht ausgefüllt wohl aber so bedeckt war, Laß