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wie Pferdehaus oder Hof für Pferdezucht, welche in da-maliger Zeit in grossem Massstabe hier zu Lande betrie-ben worden sei. Andere Kenner des Keltischen (so auchMarian in seinen „rheinischen Ortsnamen") halten Dur,Durum gleichbedeutend mit Burg, erklären es also auchals eine weitläufigere feste Baulichkeit oder Ansiedlung.Die Kelten widmeten sich vornehmlich der Jagd und derKriegskunst und bauten sich im Lande ringsumher Burgen.Als eine solche keltische Burg ist ursprünglich auch unserDüren gegründet worden. Der Name Dur, Durum, Dürenbeweist dies. Der Ausdruck Dur findet sich in vielen Orts-namen aus damaliger Zeit, z. B. Batavodurum, Teudurum,Divodurum, Solodurum, Yitodurum und dergleichen. DassDüren eine keltische Gründung ist, lässt sich auch darausvermuthen, dass viele andere Ortsnamen hiesiger Gegendzweifellos keltischen Ursprungs sind, so z. B. JuliacumJülich, Tolbiacum Zülpich (Tacitus hist. IV, 79), Tiberia-cum Zieverich, Ulpiacum Uelpenich, Liciniacum Lessenich,Sentiacum Sinzig u. a. Jülich (Kühl Geschichte des früherenGymnasiums zu Jülich I Seite 15) „hat seinen Namen vonder Ell, die ursprünglich wohl 111 hiess, Juliacum, d. h.Niederlassung an der Ell. Das römische Ohr hörte in dervorgefundenen Benennung den ihm vertrauten NamenJulius; gerade durch seinen Namen ist Jülich als keltischeNiederlassung gekennzeichnet, die älter war als Julius Cä-sar in unseren Gegenden". Mit Sicherheit kann also ge-schlossen werden, dass Düren auch eine keltische Grün-dung ist.
Die Kelten hausten und herrschten in unserer Ge-gend, bis sie bei der Einwanderung der Germanen theilsaufgerieben, theils nach Spanien und Britannien verdrängtwurden. Späterhin vollendete Cäsar die Herrschaft derRömer über Gallien bis zum Rhein. Im Jahre 58 v. Chr.bereitete Cäsar den über den Rhein gedrungenen Germa-nen am östlichen Abhang der Vogesen eine Niederlageund seine Reiterei trieb die Germanen bis an den Rheinzurück. (Caesar de hello Gall. I cap. 53.)
Seit dieser Zeit unterschied man das zur römischen