Die Taufe
HjM^Aun will ich dir von deiner Taufe erzählen für künftig.
Und wie schön sie sich zutrug, damit du es liest, wenn du groß bist.
Sorgfältig war bedacht und bereitet das Fest schon von langerSand; es hatte der Vater die Sache ans Ser; sich genommenGanz persönlich und alles geordnet vordenkenden Geistes,
Tuch den Pastor erwählt und die zween beistehenden PatenZn bedeutendem Sinn: Um jeden stand es besonders.
Da galt es Schritte zu tun und Briese zu schreibenDahin und dorthin und Znteressenkonslikte zu schlichtenZn betreff des Termins: nicht lelchtlich wollte sich's fügen.
Venn einen Paten lud ich von auswärts, sowie den Pastor,
Welcher im Sächsischen wirkt, ein gar junges Blut und Vikar erst,
Tber der Weltweisheit Doktor obendrein und der DichtkunstZnnig dankbar verbunden. Wir hatten Briese gewechseltvielfach schon, und der gediegenen Schrift, die den But ihmRühmlich erwirkt, hatte meinen Namen zu freundlicher LhrungLr vorangesetzt. — Den hatt' ich erwählt dir zum Täufer.
Venn wer weiß, was einem die Lutherkirche lns Baus schickt.
Wenn man es ihr überläßt; wohl gar einen öligen Tölpel,
Welcher mir alles ins Römische zöge. Vas wollt' ich vermeiden.
Soviel für jetzt nur von jenem: der Paten gedenk' lch sogleich dann. —
Tls nun der Tag gekommen, der Serbsttag, welcher bestimmt war.
Regten die Litern sich froh, die Zimmer zu schmücken mit Blumen,
Wie sie die Jahreszeit bot: Chrysanthemen in reichlicher TnzahlBrachte der Vater heran, er hatte sie selber erstanden
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