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Gesang vom Kindchen : eine Idylle
Entstehung
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Greifst du mit deinen warmen Händchen in das Gesicht mir.

Packest tippen und Nase und lachst, wenn mit Brummen und SchnappenZch gefährlich mich stelle. — Sodann erhältst du dein Frühstück,

Ziehest, im Trm der Wärterin liegend, mit Lrnst aus der FlascheWarme Milch, verseht mit Haferschleim und Zucker.

Gerne schluckst du den Trank; doch wie sich der Magen dir füllet.

Nach der Bewegung, den Reizen des Bades, schläfert's dich wieder.

Viel schon hast du gelebt; man legt dich zurück in dein Bettchen,

Und da kaum getan, womit wir anderen Großen

Uns nur erst rüstig machen zum Tage — entschlummerst du wieder.

Das Mal

ich aber nimmt der Tag der Erwachsenen hin, es wechselnDie geordneten Stunden, und jede bringet das ihre.

Lrnst des Alleinseins, leichterer Austausch und einige Ruhe,Diese wechseln. Und nur von weitem noch blicke ich meistensÄus dein gesondertes Dasein, dies vorläufige Leben, —

Dämmernd streicht es dahin dir hinter dem GittergeländerDeines tiefen Bettchens, darin du beinahe verschwindest.

Da es doch selbst nur so klein: rings um dich her ist die Leere,

Dben und unten und beiderseits, — winzig liegst du in der Mitte.

Dder es bietet der sommerlich blühende Garten den Raum dirZu verträumen die flüchtige Frühzeit in deinem Wagen:

(Hochrädrig ist er, gut federnd, mit Gummireifen versehenUnd mit grünen Gardinen aus Seide, zum Schutz vor der Sonne.)

Darin liegst du inmitten des Rasenplatzes gen Süden,

Schlafend zumeist. Venn wie im Mutterleibs, wo mählich

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