In der Frühe
ann ich mit erdkaltem Wasser die Äugen geklärt mir am Morgen,Froh der erneuerten Frühe und ihrer Reinheit und Tugend,Kindchen, so ist mein erster Gang ;u dir, in dein kleinesReich, wo eben das Bad dir die zarten Glieder umspületIn der Zwergenwanne auf dem Gestelle, worin esDir die Pflegerin mischte. Du aber lachst mir entgegen.
Schon von weitem, wendest nach mir die lustigen ÄugenNit dem Lächeln der Freude und des vertrauten Lrkennens,
Vas mich so glücklich machte, als ich es erstmals sich regenSah und erwachen in deinen Zügen bei meinem Änblick, —
Glücklich fast, ich gesteh's, wie den Liebenden das der Geliebten.
Naß bespritzt ist des Zimmers Bodenbelag in der Runde,
Denn du regst dich lustig im Lade, ziehest und streckestkeck die Beinchen, stoßweist, und schlägst mit den kleinen Ärmen2n die behagliche Flut mit unternehmender Miene,
Dich zu zeigen stolz, in der nassen Wange ein Grübchen, —
Ueber den Wannenrand springen die Tropfen und nässen den Rock mir.
Kicht bedeckt das Wasser dich ganz, da die Wärterin sorglichVir mit der Linken das Köpfchen unterstützt, denn das Wasser,
Das deinem kleinen Leibe dient und schmeichelt, und dem duSorglos vertraust, es lst dein Llement doch nicht länger.
Seit du im Dunklen die Stufen der Kiemen hinter dich legtest.
Und das Falsche erstickte dich, wenn man dich ihm überließe.
Unbespült ist dein Brüstchen, und so nehm' ich den kleinenGoldgelben Schwamm, der im Wasser schwimmt, und drücke ihn langsam
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