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Gesang vom Kindchen : eine Idylle
Entstehung
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Von Bewegung und Ruhe, die Störung des Taktes noch einmalVir den gütigen Nebel verscheuche. Ls mußte die RuheHinlänglich erst sich vertiesen und festigen, eh' ich es wagenNonnte, in dein Bette, gebeugt, dich niederzulassen,

Unter dir fortzuziehen behutsam endlich die SandeUnd mit den Lippen leise, wie leise die noch zu gewölbteStim dir im Nuß zu berühren zum Abschied. Süßer dem eignenHaupte und Herzen erschien nun der Schlummer, da ich die UnschuldWußte gefriedet, für die ich beharrlich um ihn geworben.

Vom Norgenlande

raktisch lassen vaterschwäche sich fruchten die Frauen:

Sind sie beschäftiget sonst im Sausstand oder beim Einkauf,Geben sie gern dich ln meine Hut. Sie wissen, ich schlag' esAhnen nicht ab. Denn wahrlich. Lieberes weiß ich mir gar nicht(Dies ihre Rechnung), als so ein Stündchen dich bei mir zu habenUngestört, ln der Sphäre meines stillsten Betreibens,

Zwischen der Arbeit den Sinn zu teilen und zärtlicher Aussicht.

An meinem Tische sitze ich dann wohl, aber aufs RuhbettMt dem Teppich zu meiner Rechten hat man das heitreMoses-Nörbchen gestellt, worin du liegst. Lin verdeck hat's,

Welches, aufgerichtet, mit seidenem Bande am Fußend'

Zu befestigen ist, und feine, leichte Gardinen,diese schlag' ich zurück, damit ich, wenn ich von BüchernUnd Papieren ausblicke, dein Antlitz sehe, das schlummertDder wachend mich anlacht. Und tiefer forsche ich dann wohlZn deinen Zügen, zurückgelehnt, und ihre besondre

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