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Gesang vom Kindchen : eine Idylle
Entstehung
Seite
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Tbschließt, golden-bunt, der byzantinische Tempel,

Reich an sich spitzenden Bögen und Pfeilern und Türmchen und kuppeln.Unter dem seidenen Gezelt von meerwinddurchatmeter Bläue!

Zand er nicht, heimischen Wasserruch witternd, die Rathaus-Triaden,Wo sie Börse hielten, die wichtigen Bürger der Zreistadt,wieder am Vogenpalast, mit seiner gedrungenen Bogen-Salle, worüber die leichtere schwebet ln zierlichen Lauben?

Nein, nicht leugne man mir geheimnisvolle BeziehungZwischen den Handelshäfen, den adligen Stadtrepubliken,

Zwischen der Heimat nicht und dem Märchen, dem östlichen Traume!Naschte nicht weihnachtlich der Rnabe die wonnige Speise,

Welt berühmt durch das Land, die die heimischen ZuckerbäckerZormten in Tortengestalt, aufprägend des türmigen StadttorsBild der Nasse, indes sie gewiß doch, die klebrige Nanna,

Tus dem Grient stammt, ein Saremsnaschwerk aus Mandeln,Rosenwasser und Zucker, und, getauft aus Sankt Markus,

Ueber Venedig kam in die Heimat? ktsrspsn heißt sieSpanisch, msstepsin französisch, — wär es hebräisch das msrrotbGar, der Dsterfladen des wüstendurchwandernden Volkes,

Des zerstreuten, des Nittlervolks zwischen Tbend und Morgen? —wie in Venedig zuerst, ln Traumgenügen und Wonne,

So noch einmal wallte das Herz mir, zehn Zahre später:

Tls ich im goldenen Saal des Nädchenblldes gewahr ward,

Zhrer, die nun dein Mütterchen, schlicht vertraut durch die Zeit mirLängst, doch damals Prinzessin des Dstens. Ls siel ihr das schwarzeGolden gekränzte Haar auf die elfenbeinernen Schultern,

Welche kindlich gebildet und anders als die unsrer Zrauen,

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