Beieinander wuchsen sie aus, zwei Männlein, zwei Fräulein.
Fortschreitend läsete sich das Leben von seinem Ursprung,
Und kein neu aussprießender Anwuchs knüpfte das Band mehrZwischen Sein und Werden. — Äber mich unterdessenlehrten Zeit und Gewöhnung herzhaft lieben, was mein war.
Venn des Jünglings Sache ist Sehnsucht, aber des MannesZst die Liebe. Sehnsucht trachtet nach dem, was nicht unser;
Vorthin schlägt sie immer die farbige Brücke und heißet
Das Uneigene schön. Äber herzlich zu hegen
Und mit Schönheit zu segnen, was unser, dieses ist Liebe.
So erfuhr ich's: Lhren lernt ich das Menschlich-Meine.
Wunderlich schien es mir, das Geschlecht, und unter den andernGanz besonders; Ausdruck meines eigensten Lebens,
Werk meines Traums, wie nur irgendein andres, und Geist meines Geistes.War nicht Leben und Werk mir immer eines gewesen?
Nicht Lrfindung war Runst mir: nur ein gewissenhaft Leben;
Tber Leben auch Werk, — ich wußt' es niemals zu scheiden.
Älso saßt' ich ein Ser; mir zu dem, was einst mich verwirrte.
Leiter bejaht' ich's und beruhigt und hielt es als dasMeine wert, nicht länger davon beschwert und belästigt.
Da denn nun, da innerlich alles also bestellt war,
Reimtest du und wardst mir geboren, teuerstes Leben,
Liebes Rindchen! Und wie anders war mein Gemüt nunVorbereitet für solchen Lmpsang aus mancherlei Weise!
Lines Abenteuers leibliche Bilder und ZeichenWaren mir die andern gewesen; du erst, mein Liebling,
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