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ganz nach Trient zurück, 1 ) wo er 84jährig am 25. August1590 aus dem Leben schied. In der Tridentiner Domkirchebefinden sich zwei Grabinschriften auf ihn. 2 )
Der Hoibotanicus Carl Clusius.
Carl Clusius, 3 ) dessen eigentlicher französischer NameCharles de l'Ecluse war, hatte seine Geburtsstätte zu Arrasin der flandrischen Grafschaft Artois, wo er am 19. Februar1526 in einer angesehenen Familie geboren war. Universi-tätsstudien machte er zuerst in Löwen in der Philosophieund Jurisprudenz. 1548 begab er sich auf die neugegründetehessische Hochschule in Marburg, wo er die Rechtsstudienfortsetzte, und hierauf nach Wittenberg, um daselbst unter
') Khautz 1. c, S. 208 fll. verwirft die Annahme, dass AlexandrinusBchon 1575 den Hof verlassen und seit diesem Jahre bis 1590 in Trientgelebt habe.
2 ) Khautz 1. c, S. 307, theilt sie mit; die eine lautet: „MemoriaeJulii Alexandrini a Neustain, Impp. Ferdinandi I., Maximilian! II. etRodulphi II. Protophisici, patris plura merentis filii I). D. — MDXC." —Die andere: „Julius Alexandrinus a Neustain, Caesareus Protophisicus,sibi suisque vivens pos. Obiit die XXV. Augusti MDXC. Vixit annosLXXXIV."
3 ) Die Hauptschrift über Carl Clusius ist: Ed. Morien, Charles del'Ecluse, sa vie et ses oeuvres. Liege 1875, Am Schlüsse des Buches be-findet sich die vollständige Literatur über ihn. lieber das Leben desberühmten Botanikers geben die Zeitgenossen J. J. Boissard, Iconesvirorum illustrium. Francof. 1597, II, p. 21 fll. und Everardus Vorstius,Oratio funebris in obitum Caroli Clusii Atreb. Antverp. 1611, Nachricht.Einiges Nähere liefern: Denis, Garell. Bibl., S. 440 fl.; Jacquin, DerUniversitätsgarten in Wien. (Medicin. Jahrbücher des österr. Staates,Neue Folge, Bd. 2, S. 482 fll.); Neilreich, Gesch. der Botanik in Nieder-österreich (Verhandl. des zool.-botan. Vereins in Wien, Bd. 5, Abhandl.,s - 22 fll.) ; vorzüglich aber Reichardt in einigen Aufsätzen, die untennäher angegeben werden, sowie dessen Artikel in der Allgem. deutschenBiographie, IV, S. 349 fll. Was aus des Clusius Briefen zu gewinnen■st, wird unten näher angeführt werden, namentlich nach den Briefsamm-lungen von Treviranus und de Vriese.