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Endlich ist noch Einiges über seine zahlreichen Briefe 1 )zu bemerken, welche meist noch nicht gesammelt und fürdie Wissenschaft benützt sind. Auf der Leidener Bibliotheksollen von ihm noch über 1000 ungedruckte Briefe auf-bewahrt werden. Auch auf der Wiener Hofbibliothek be-finden sich in verschiedenen Manuscripten Briefe von ihm. 2 )
Der kaiserliche Hofbibliothekar Hugo Blotius.
Hugo Blotius, 3 ) dessen eigentlicher Name Blotz war,hatte zu seiner Geburtsstätte die holländische Stadt Dclft.Kr stammte aus einer angesehenen Familie, welche mit demberühmten Grafen Lamoral von Egmont in Verwandtschaftstand, und war um das Jahr 1533 geboren. 4 )
inscript. lat, T. III, p. 564. — Kenner, Zur Topographie der Römerortoin Niederösterreich (Berichte und Mittheil, dos Wiener Alterthumsvereins,XVII, S. 285). — Vgl. ferner den Artikel „Weidner" in diesem Bande.Auch das ihm durch Busbock bekannt gewordene Monumentum Ancyraiiumbespricht er in einem Briefe. (Chmel, Handschr. II, S. 31.)
') Vgl. Morren, S. 47. Briefe des Clusius an den kaiserlichen Leib-arzt Crato von Craftheim hat Treviranus herausgegeben: Caroli Clusii etConr. Gesneri epistolae ineditae. Praefatus est L. Ch. Treviranus. Lipsiao1830. — W. H. de Vrieso, Ovor eene verzameling eigenhandigo brievenvan beroemde en geleerde personen aan Carolus Clusius, voorhanden opde Bibliotheek der Hoogeschool te Leiden. (Tijdschrift voor natuurlijkegeschiedenis en physiologie. Leiden 1843, Bd. X, S. 343 f 11.)
2 ) Hervorzuheben sind seine Briefo an Hugo Blotius (Cod.9737 «■ >*- 18 ).
3 ) Lambecius, Comment. de Bibl. Caes. Vindob. I, p. 39 f 11., undMosel, Gesch. der Hofbibl. zu Wien, Wien 1825, S. 34 fll., haben überihn geschrieben, aber nicht erschöpfend. Die Materialien zu seiner Bio-graphie liefert sein handschriftlicher Nachlass, besonders sein Brief-wechsel. Vgl. Chmel, Handschriften der Hofbibl., Bd. I, wo auf S. 185 fll.eine Anzahl solcher Briefe abgedruckt ist.
4 ) Briefe von Otto und Gerhard von Egmont an Blotius im WienerCodex 9737 zl4 - lf ' Schreiben des Blotius vom 14. August 1578 im Codex9038. Chmel 1. c, I, S. 333 gibt den Auszug daraus: „betheuert seineaufrichtige Liebe, 44 Jahre alt, ist adelich, mit dem Egmont ver-wandt u. s. w."