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Endlich liegt eine Anzahl von Schriften Nausea's ge-mischten Inhalts vor, die aber meist Beziehung auf Kirch-liches darbieten. Sie zeigen, dass der Bischof auch aufhumanistischem Gebiete kein Fremdling war: denn es findetsich in der Reihe dieser Productionen Poetisches, Belletristi-sches und damit Verwandtes. 1 )
Nausea stand mit vielen Celebritätcn und angeschenenPersönlichkeiten seiner Zeit in lebhaftem Briefwechsel: nochvor seinem Tode erschien eine Sammlung solcher Briefeim Drucke. 2 )
Die Staatsmänner Sigmund Herberstein undAugerius Busbeck.
Zu den ausgezeichnetsten Persönlichkeiten, welche amHofe König Ferdinands I. lebten, gehörte Sigismund Frei-herr von Herberstein. Er ist in mehrfacher Hinsichtinteressant und bedeutend: nicht sowohl als Gelehrter durchden Umfang und die Tiefe seiner wissenschaftlichen Kennt-nisse, sondern als Staatsmann und Gesandter, der in einerlangen Reihe von Jahren fast alle Länder und Höfe Europas
') Zu dieser Gruppe von Schriften, welche die Scriptores anführenund von denen noch manche ungedruckt sind, gehören: Disticha in omniacapita omniuni librorum Lactantii. — Consilia de punro literis instituendo.— Encomium Batavianao civitatis. — Libri VII. rerum mirabilium. —Lihri XII. divorum. — Epigrammata. — Do nova Hierusalem. — Mo-nodia. Colon 15.10. — Christianao proereationes. — Libellus secretorum,linde naseuntur hu jus temporis calamitates. (Cod. !)R16.) — Annotationosde Jo. Langii vorsione historiae eccles. Nicepliori Callisti. (Cod. 9485.) —Judicium super negotio Ruperti de Mosheim. (Cod. 1187a.)
2 ) Epistolarum misoellanearum ad Fridericum Nauseam, ejiiscopumVieruiensem, libri X. Basileao 1650, fol. Ein starker Band, an dessenEnde sich, wie bereits erwähnt wurde, ejiudem epiicopi Vienn. lucu-brationum catalogus vom Jahre 1516 findet. Vgl. Denis, S. 408, Note,und Chmel 1. c, 8. 829. Der Codex 1906 enthält auch einen Urief desNausea an Remigius Buchler.