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Theil 2 (1751)
Place and Date of Creation
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620
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620 Zusazc»

V.z(!ix, eire Wurzel, ist derjenige Theil eine? Pflawze, durch welche sie, der Natur gemäs, ihre Nah-rung bekommet. Sie sind von verschiedener Formund Textur, indem einige fasmg, andere fischig,und hoijig sind.

8.aäix kbrosz, eine faserige, zaftrige Wur;cl, beste-het blos aus kleinen , haarförmigen Fasern, der-gleichen haben das Grao , Ixorn zc.

N.2äix ruderosz, eine knollichre Wurzel, bestehet auseiner gleichförmigen, fleischigen Substanz, und istinsgemein runder Figur, eine solche Wurzel hatdas Saubrer :c» ».

UÄäix dulbosz, eine Bollenwurzel,, Zwiebelwurzel,bestehet aus verschiedenen Häuten, von welchen ei-ne die andere einschliefet , oder aus verschiedenenüber einander liegenden Schuppen. Die erste der-selben wird raäix ruiiiczt-t geuennet, dergleichensind dic Zwt^bcin, die Tulpen, und H>'acintdett-zrvtebeln:c. und daher nennen die Franzosen alledergleichen Wurzeln Ojxnons; die lezere Artwird rs6ix geuennct, dergleichen haben

die ^llic, der rürctljcde ^>u>w ze.

R»äix reüicuIzrA,cineHodci!wur;el, ist eine doppel-te knotige Wurzel: dann sie bestehetaus zwey Kno-ten die einem Paar Hoden gleichen, von dieserArt sind die Wurzeln einiger Sorten desRna-

benkrüures

kaäix pAlmata, eine handförmige Wurzel, ist eineknotige Wurzel, die gleichsam iu vermiedene Fin-ger gcrhttlet ist, und ft.st einer Hand gleichet, vondieser Art ist die Wurzel am süi.sfinnct förnugenKnabenkraut.

^»6ix zspl-loäe^i, «ine Affodillwurzel, bestehet ausverschiedenen fleischichten Knoten, dahingehöretdie Wurzel der Äffodilllilie und der Goldwurz.

Kaäix grznu!c>5,, eine körnichteWurzel, ist eine 2Kteiner klümperichten Wurzel, so aus vielen kleinenfleischichten Knoten bestehet, so Geti eidkörnerngleichen, dahin gehöret die Wurzel des weissenGreii.brc<i)s.

v.2äix grumos-i, eine klümperichtt Wurzel, bestehetaus verschiedenen länglichtcu, fleischichten Kno-ten, so oben in einen Mittelpunct zusamm lauffen,dabin gehöret die Wurzel der Ranunckel.

N.2MUS, ein Zweig, ist die Theilung eines Sten-gels; an Bäumen wird er auch öffters ein Ast ge-nenr.ct.

Lemcn, ein Saame, ist derjenige Theile einerPflan-ze, so der Erde anvertrauet wird, um eine Pflan-ze von gleicher Art zu erhallen, als diejenige war,von welcher der Saame genommen worden, undkan also eigentlich mit dem Ey, eines eyerlegen,den Tbieres verglichen werden.

Ziemen nuäum, ein nackender Saame, ist ein sol-cher, der keine andere Bedeckung hat, ausser demKelch, der daran bleibet, bis er aufgehet.

Lcmen pappolum, ein flockichter, haariger Saamen,an welchem wie Wolle hängt, durchweiche er vonder Mutterpflanze weit weggeführet wird.

Zusäze.

Ä'Uqnz, MM Schote, Hülst, ist ein langes, plattesoder rundes Gehäuise, in welchem eine oder zweyReihen Saamen enthalten sind»

8xica . eine Aehre, ist ein Theil des Stengels, derdick mit Blumen oder Früchten besetzet ist, so,daß er einen spitzigen Kegel formiret.

Lraminz, die Fäden, sind diejenigen zarten Fasern,so den in der Mitte der Blumen, stehenden Grif-fel, oder Stempfel umgeben, und auf welchen dieKölbchen oder Knöpflem stehen, die den männli-chen Saamen enthalten.

Ztrvbilus, ch ein Zapfen der Fichre.

Ltn-L, ^tr-'ifen; diejenigen Theile der Psianzsn,welche kleine länglichte Furchen haben, werdenliriÄrs genennet.

6rvl«nc5, Schossen, Sprossen, Keimen, sind ausden Wurzeln der Pflanzen herfürrre.bende Schos-sen, welche mit den daran Hangenden Fasern ab-genommen werden können, um dadurch die Sor-ten fortzupflanzen, dergleichen sind am Fe-gewsioct:c.

Futsruiex, ein Stt'äuchlcin, ist eine holzige Pflanze,so keine Augen treibt, dergleichen sind der Chy-nu^n, Galvey, Luvendel:c.

IsleA, ein Schnittling, ist ein solcher Theil einesZweiges, der, wann er am Baum abgeschnitten,und in die Erd< gepsianzet wird, Wurzeln schlü-get.

ein Stengel, ist von der Aehre darinnenunterschieden, daß die Blumcn oder Früchte lo-ckerer daran stehen, so, daß zwischen ihnen einmercklicher Raum ist.

lomcnwm. Wolle, womit die Stengel und Blat-ter der Pflanzen bedecket sind, als 'lVsllkraursind die Lufftgefäsc der Pflanzen.

I'uriones, Schößlinge, sind künfftige Schossen derPflanzen, welche wann sie in einen rechten Stammoculiret werden, einen Baum der nämlichen Arttreiben, als dieMutterpflanze, von welcher sie ge-nommen worden.

Vzxmz odkr 1KccÄ,ist dk Scheide und Bedeckungeines Knospen

Valv«, sind die Seitentheile einer Schote oder ei-nes Saamengchäuftö, die,wann sie sich nach derLange lN zwey Theile, wie an einer Muschel undandern Schalenfischen öffnen, biviüv«« genennetwerden, wie am Veil

Veklicillum, siehe ?los verticii^ru8,

Vexillum, oder die Fahne, siehe^los pzpi^onzceu».

Vimen, ist «in biegsamer Schosse eines Baumes.

Viciculze, sind zarte Schossen der Pflanzen, die aufdem Boden lauffen, und an den Knoten Wurzelntreiben, und sich so vermehren, wie an den Erd«beeren, am Lünffingerkraur:c.

I^mbell», siehe ilos umbell^ruL.

^Imbilicus, siehe kruäiu! umbWcatus.