Zusäze.
kolium umkiliczwm, ist ein Blak tM welchem dsrStiel an der hintern Seite vest sitzet, so, daßaufder obern Fläche eine kleineHöhlunggleich einemlsabel ist, wie 's ab. II. kiz. i6.kollicuius, ist eine blätterige, häutige Scheide, oderDecke, welche die Frucht oder den Saamen um-giebt, wie an der Judenkirsche.kormczri.15, gewölbte Blumcnbiätlein, sind solchedie wie derHelm oder Kamm a>nSct)arlaci>k4aur,amSatbey :c. g<wölbets!iid,wie1'3b. lll.kiZ. ,6.?ruAu5, die Frucht: unter dem Wort Frucht, wer-den alle Saamen der Pflanzen mir ihrer Bede-ckung verstanden.kruÄus umdilic^r^8. isteine solche, an welcher, alssie noch der Everstock war, die andern Theile derBlume oben heravs gewachsen; sie haben insge-mein eine Höhle, welche unter dem Namen Umbi.ücus , der Nabel bekannt ist,wie an den Mispeln,den Granarapfeln:c.
?rutex, eine Staude, ein Strauch, mit vielen hol-zigen bestandigen Stengeln, als der Rosinftraucv,Syrtngenjiraucd, spanische Gen>ler:c. wel-che sich am Boden in viele Stengel oder Stam-me theilen. Die Gärtner aber bedienen sich die-ses Wortes viel, von allen holzigen Pflanzen, soNiedcrig wachsen.
(Zcmculum, ein Knoten, solche Wurzeln und Scho,ten von Pflanzen, die viele Knoten haben , Wer-der Zemculzrs genennet.eiuma,ist dieHülse, oder das Balglein am Korn.
lllabitus plan «, ist das ausst,r!iche Ansehen, derPflanze.
ttcrba, ein Kraut: unter demWortKraut werdenlauter solche Pflanzen verstanden, deren <L?ten,gel jährlich bis an den Boden absterben. Diejeni-gen/heren Wurzeln nur ein Jahr dauern, heissenjährliche , die zwey Jahr dauern, zweijährige,die etliche Jahre bleiben, bestandige.
imbrica:uz, dieses Wort wird von denjenigen Blat-tern oder Schuppen der Pflanzen gebraucht, diemit ihrem Rand an einander liegen, ^ie die Hol,ziegel auf den Häusern.
Internockum, ist der zwischen den Knoten befind,
liche Thsil der Stenge! der Pflanzen.
)ulu5, ist ein Katzlein.
l^nugo, Wolle: die Saamen der Pflanzen, an wel-chen ein wollichtes Wesen hänget, welches densel-ben als Flügel dienet, werden lemma Izmii-inos-lgenennet, wie an der Distel !c.l-oculamcntz, sind die Zellen IN der Frucht der Pflan-zen , in welchen die Saamen stecken, so durch dün»ne Abtheilungen von einander abgesondert sind,l^ocul^, ist die äussere Decke der Blumen und Kör-ner am Korn, in welcher die Spreu stecket.
ktzlleoll.,8, Rebschoß, Setzling, sind solche Theileder Reben, die man zusammt den Knoten des al,ten Holzes bis am Boden nimmt; und weil sie ei-nem kleinen Hammer gleichen, also nennet; welcheRebschossen gewisser, als andere, Wurzeln schla-, gen, und bessere Stöcke geben.
XiarZlnatus, eingefasset, dieSaamen derPflanzen,so eine dünne bläcrerförmige Einfassung haben,werden leminz marZinzta genennet, wie an derLeucoi, an der Mondrame.
X4ucro, ein scharffe Spitze, diese Blätter ^derFrüchte derPflanzen, so sich in eine scharfe Spi-tze endigen, werden mucronzr-e genennet.Klu1tic2x>lulzns .wird von solchen Pflanzen gesaget,
Zusäze. 619
die viele Saamenhülsen haben, so auf jede Blumefolgen , wie am HcdeUkraur, am ägtcy zc.
Nucleus ^ ein Kern, ist derjenige Theil der Frucht,so meiner harten Schale stecket, wie die Man-deln, Tpricosenkerne.
vckcuwm, eine Schale, ist die harte, steinige Deckeder Saamen.
I^mcula, eine Kolbe, Aebre, ist ein Stengel, dersich in viele Stule theilet, aufdenen die Blumenoder Früchte stehen, dergleichen sieher man amH»der, am Hnftn.
?zppu8, Wolle , siehe I-znuZo.
^ci.!iculus ist derjenige Tbeil eines Stenaels , aufwelchem ein Blar, eine Blume, oder Fruchr ste-
I^etalz, sind die zarten schöngefärbten Blätl'in,wel-che insgemein den schönsten Theil der Blumen aus-machen, <L>o werben diese Blumen , so aus ei-nem Blat besteben, Blumen Mit einem Blltlein(monoperalus) genennet, die mit zwey Blätleinheissen Zweyblätterig (Kipcrzlus) mir drey Blät-lein , dreyblätteng (ri-p^r^Ius), mit vieren , vier«blätterig (rerraperal>.i8 , mit fünften, fünfblärke,rig , (penra.>erzlu8), mit sechsen , sechöblätterig,(Kexzpetalu ), die aber noch mehrBlätter haben,sind vielblätterig (pol pelÄlus).
, der Stemvfel oder Grissel, ist diejenigeSäule, so in der Mitte der Blume stehet, undoben aus dem Embryon herfürkommet, auch ins,gemein mit den Fäden umgeben ist , S. l'-lb. M.?iZ. Sie sind der Form nach gar unterschie,den: denn an einigen Blumen sind sie rundlicht,an andern dreyeckicht, eyförmig oder viereckicht.
?iacenra,ist derjenige Theil einer Schote oder Hül-se an einer Pflanze, an weichem die Saamen sitzen,und durch welche sie ihre Nahrung erhalten /bissie reif sind.
eine Pflanze, ist ein organischer Körper, sokeine Empfindung und eigene Bewegung hat,undaufsolche Weise an einem andern Körper hänget,daß er aus selbigem seine Nahrung ziehet, sich auchselbst durch den Saamen fortpflanzet. Unter die-sem Geschlechtnamen, sind entkalken die ^aume,Grauven, Srräucker, und saurer.
?c>Iypctalus , vielblätterig. Diejenigen Pflanzensind vieiblacceriI, deren Blumen aus vielen Blat,lein bestehen.
m, ein Apfel: hierunter wird insgemein einGefäs verstanden, so mehr als einen Saamen ent,hält, so daß alle Pflanzen, die solche Früchte tra-gen, pomiker-e, das ist , apfeltragend genennetwerden.
?runui>n, eine Pflaume, ist ein fleifchichtes Gefas,so einen harren zerbrechlichen Stein enthalt, inwelchen ein oder zwey Kern stecken, so, daß allePflanzen so solche Früchte tragen, prunifer»,pflaumentragend genennet werden.
1>ulpa, ist der weiche Theil der Früchte, welcher denSaamen n.mgiebt , als am Tamarinden, an dex<^öhrlcincajsia.
?^rzmiözru8, pyramidenförmig, sind sclcheBlumenoder Früchte, so in Form einer Pyramide wachsen.
Kacemu8,eine Traube, ist ein Stiel, der sich invie«le kleinere Stiele theilet, aufweichen die Blürbenoder Früchte stehen,als an den Weintrauben, ^0--hnnmsneeren, zc: durch das erstere unterscheidetsich die Traube von einer Aehre, und durch dasletzere von einer Kolbe.
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