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Theil 2 (1751)
Entstehung
Seite
529
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X?

liegen, bis d«6 Gras gefaulet ist x fo ,st es umbesser. Dann diese Zwiebeln lieben keinenke» gedüngten Boden > auch mus man selbige ansolchen Ort pflanzen, wo sie zu sehr in deeÜehen: dann an dergleichen Orten, bleibenBlumen nur wenige Tage schön; ihre Wur-«der verderben gerne. Hingegen wachsen und. »Yen sie in einer gegen Morgen liegenden Rabat,u' ko dieselben bis um rilf Uhr die Sonne haben,^krgleichlich wohl, sonderlich wann der Boden!/ber zu nas, noch zu trocken ist. Von den schön-dieser Blumen, M man den Saamen aufbe-Mn, und alle Jahre aussäen , so bekomm! mansandig neue Varietäten, davon einige diejeni-von welchen sie herkommen, weit übertreten

^Die persische Sckwerdrellilie, wird wegen derSchönheit Und Anmuth ihrer Blumen, wie auch,sie so bald im Frühling kommer, sehr hoch ge-Mkn, indem sie insgemein im ^ebruario oder zuMang des Marcii ,hre Vollkommenheit hat, nach-nämlich die gute Witterung früher oder späterU einstellet, als um welche Zeit noch wenig andersGanzen schon sind.

Sie kan aus dem Saamen, wie andere SortenMgen werden; die Kästen aber worein man siejoll man im Vl?mrer unter einen Glastrog se-, um sie gegen die streng Kälte Vorwahlen:, so lange die Pflanzen noch jung sind, sind siezart. 'Aus dem Saamen dieser ^orte habeNiemalen Varietäten, sondern allezeit die nain-

Blume erhalten.

Es werden diese Pflanzen auch durch die Setzlin-wie die andern Sorten , vermehret; ihre Wm-aber soll man nicht öffter als alle drey Jahre^setzen; auch darf man sie niemalen lang außer^ Erde behalten : dann ihn Wurzeln verderbenAr bald, so, daß sie sich nicht wieder erholen,^srmals war diele Sorte in den Gärten um L.c>n-k" gemeiner als nun; und dieses , glaube ich, kom,Vtt daher, daß man ihre Wurzeln zu lange aus der"de gelassen , wovon sie verderben

hXV 1^0X1 , Holz) Me dÄtsn ttant.^^mwollenstaude»

Der <Lhara<ker ist':

die Blume bestehet aus einem Wärkem, s<>an den Loden in verscb,edene Theile ;er-^nirten ist, und sich giocdeuförmlg ausdreiret.^Us dem Mürelpuncr el.rspvmItt eme hole pyra,^denförmige R^hre,so gröstenedeiit, voll Fa,^ steckt. Aus dem Relcb wäcvst em Srem-bsel, hxx unten in der Blume und der Rol)re^eich emem Nagel vest sicher, und hernacb zu^Ner rlmden Frucvt wird , die vier oder mehrZaamenfacwr bar, so siä> oben östnen, undManien msich embalren, die nur einer «siebenzügicben Wolle, so man insgemein dieBaumwolle nennet» bedecket und umwickelt

sind.

Die Hortei, sind:

». Xvl^odi, 5ive kerbsceum. 5- K.

'^raut- oder staudige Baumwolle.

2. Xvi.c>N ^mcricarmm prX^MtiNMUM, lemi-^ virescence. l iZvn. Die beste americanlsche^«umwolle, mit grünlichtem SaamM'

U. Theil»

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?. Xvl.o»i, sive (?ols^pium frutcicens snnuum,?olio vitis AiÄpIiori czuiric^u^ticici, Insulze?rc>v>äen»läenrist. plu!i. I^r. Jährliche staudige Baum-wolle von der Insel Pwvldence, mit dem grossenfünfspaltigen Weinblat.

4. XlLon Arboreum. I. L. Der Baumwollen«bäum.

s. Xvi.01» arboreum, klare stzvv. I'czurn. DttBaumwollenbaum mit gelber Blume.

Es giebt noch verschiedene andere Varietätendieser Pflanze in den warmen Theilen von Ost undWestindien, woselbst sie häusig wachsen , davon ei,nige von den Liebhabern der Botanic wahrgenom»men worden, einige aber denselben unbekannt geblie-ben; da ich aber nur diese in den europäischen Gär-ten habe wachsen sehen, so will ich mit Benennungder anden Varietäten dem Leser nicht beschwerlichfallen.

Die erste hier angeführte Sorte wird häufig in

Crera, L.emnos, Cvpern Malra, Suiten undNeapolw gebauet, wie auch zwischen Jerusalemund-Damafto, und von daher wird jahrlich diSBaumwolle in die nordlichen Gegenden von Euro-pa gebracht. MaN säet sie im Frühjahr auf einenAcker, und im Herbst wird selbige wie bey uns ge-. schnitten und eingeerndet. Im folgenden Aahtmus man den Bodenrvieder ackern und besäen, auchso besorgen, wie wir mit dem Korn und andern Ge-treyde verfahren. Es ist eine jahrliche Pflanze, web»che verdirbt, wann ihre Frucht reif geworden, wieviele andere zuthun pflegen.

Die Wolle von welcher der Saame bedecket undUmwickelt wird, ist in einer Art einer braunen Hül-se oder eines Saamengehauses enthalten? so auf die,sec Staude wächst; dann die grosse Menge vonBaumwolle, womit unsere Westtheile versehen wer,den, wird von dieser Staude genommen. Manbringt sie aus den Inseln, wo sie die Einwohner mitvieler Sorgfalt zrehen. Es werden viele Sortenvon Baumwolle verkauft, welche fürnehinlich nachdem Land, aus welchem sie kommen, und nach deeverschiedenen Art sie zuzubereiten umeriWeden sind»Die erste ist die rode Baumwolle, daß ist, so wi«sie aus den Hülsen kommet, nachdem man den Saa»men herausgenommen; diese ^amnwelle kommetaus Zypern, Smyrna :c. Die zweyte ili die As»fponnene Wolle, so von Damasco kommt. Die

Baumwolle von Jerusalem, welche Sazacs ge-nannt wird, isr die beste so man verkamt. Die zwey-te und dritte Sorte sind auch jährliche Pflanzen^nnd werden in lVestmdien häufig gebauet. DieVierte und fünfte Sorte aber wachsen m Egypren.Diese dauern etlicheZahre,und werden öffters gros-se Baume, die den Einwohnern jährlich vieltt>olletragen. Einer dieser Bau»?« hat eine purpurfatbe,und der andere eine gelbe Blume, welches, meinerMeiNMgnach, Vereinige Unterschied zwischen bei-den ist. ,

Alle diese Sorten werden in den Garten derjeni-gen gehalten, so Liebhaber von ^ ammlung sremb-der Pflanzen sind. Man kan sie leichtlich aus demGaamen zieben, den man aus den Orten, wo siewachsen leichtlich frisch bekommen kan, und bald iw/Frühling in ein Mistbeet saen mus. Wann her-nach die Pstanzen aufgegangen, soll man jed/ in e'.onen besondern kleinen Topf setzen, der Mit leichterfrischer Erde angefüllet ist, und selbigen in em t".rn-perirtes Mistbeet von Gerberloh eiNgraben, wobey-zu beobachten, daß man sie begiesse, Und im Schat-tn halte, bis sie Wurzeln gewölMG. Nschge,Sss hendß