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As. Xl?nio!« istiloümN czule 6onswm, ^o?L^serulec». Inst. K. ^1. Breirblätterige Schwerd-tellilie mit blauer Blume , die einen Stengel hat.
26. Xii»«iox Izrikolium ezule clonzrum, ilarcstro purpuralccnte. Inii. X. BreitblätterigeSchwerdtellilie, mit dunckelpurpurfarber Blume.,so einen Stengel hat.
27,. Xil>!iiOtt jzri5c)Iium, caule clonatUlN, llore<X' liIco, lineis violaccis zur purpureiz <iliiinÄo.Inü. K. tt. Breitblätterige Schwerdtellilie, mitblauer Blume, so violete oder Purpurfarbe Straf-fen und einen Stengel hak.
28- Xii-mon Isrifolium csule 6c>natulN,sIorK ci-^creo, violaccis tlrüs 6iKjn6io. IM. K. 14. Breit-blätterige Schwerdtellilie, so einen Stengel, undeine aschfarbe violetgestreifte Blume hat.
29. Xipmon larifolium cancliäum. Inli. K. 14.Breitblätterige Schwerdtellilie, mit weisser Biume.
zo. Xii-nion toitts zwpliorilzus maculAtis, Norepurpureo. Intt. K. tt. Schwerdtellilie mit breitensieckichten Blättern, und purpurfarber Blume.
ZI. Xil>nio»i 5olüz zmpliollbus M^culari8, tioreviolocco. Intt. i;. tt. Schwerdtellilie mit breitenfieckichten Blättern, und violetfarber Blume.
z2. Xtt-vwki folüz zmpZioribus MAcujztis, iloreniveo. InN. K. ». Schwerdtellilie mit breiten fle-ckichten Blattern, und schneeweisser Blume.
zz. Xn>mc>i>i Versicczlor^muluünrurn.Vielblumige, scheckichte Schwerdtellilie.
Z4. Xi?«ic>» m»iu5 Kc kumiüns, Kore amplo,fl^vo, vsrio. Inli.K. Grosse,niederige Schwerd-tellilie, mit grosser gelber, scheckichter Blume.
Was die Erziehung dieser Blumen anbelanget,Ls will ich ju erst zeigen, wie man sie aus demSaa-wen ziehe, indem man dadurch neue Varietätenerhält.
Wann man sich mit einem Tbeil Saamens vonguten Blumen zu Anfang des Septembers verse-hen, mus man einige flache Tröge oder Kasten an-schaffen, die im Boden durchlöchert seyn müssen,damit das Wasser ablausten könne. Diese sollenmit frischer, leichter, sandiger Erde angefüllet, undhernach mus in selbige der Saamen fein dick, undso viel möglich gleich / gesäet werden. Hierauf be-deckt man ihn einen Halden Zoll dick mit der nämli-chen leichten, frischen Erde, und setzet die Kästenoder Troge so, daß sie in der Morgensonne bis umeilfMr steken; wäre auch das Wetter sehr trocken,so mus man sie dann und wann begießen.
So kan man sie nun bis in die Mitte des Ocro?ders stehen lassen, worauf man selbige in eine mehroffene Lage bringen kan, wo sie den grösten Theildes Tages die Sonne völlig haben. Auch müssensie den ganzen winrer hindurch in diesem Platzbleiben . wobey man sie vom Unkraut und Moosrein halten soll, die sich zu dieser Jabrszeit gerneüber die Erde in den Töpffen ausbreiten, wann siean der freyen Lufft sieben.
Im Frühling werden die Pflanzen herfürkom-men, und da mus man sie in trockenem Wetterd.?nn und wann begiessen, beständig aber vom Un-kraut rein halten. Mit zunehmender guter Witte,rung aber, und wann es warmes Wetter wird, musman sie wieder in den vorigen schattigen Ort brin-gen / wo sie nur alleine die Morgensonne haben.Wann die Pflanzen zu w«lcken anfangen, welchesim Iunio geschiehet, so mus man selbige vom Un-kraut und weickenBlattern reinigen, und etwas fri-sche Erde^ einen halben Zoll dick darüber sieben, und
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dabey last man sie den ganzen Sommeran dem nämlichen Ort stehen, welche Zelt »du .keiner andern Besorgung nöthig baden , als ^man sie bis zu Anfang des Ocrobers fleißig .worauf man selbige wieder an die Sonne bring,die Erde oben etwas hinwegnimmt, und etwa?sche darüber hersiebet.
Wann die Blätter welck sind, sollen diebtln sorgfältig ausgehoben werden, welches amstcn ins Werck zu stellen, wann man die Erde rm>em zartes Sieb lauffen last, und hernachmachtein oder zwey Beete von guter, leichter frijcher ^de zurecht, in welche die Zwiebeln drey Zoll "überall von einander, und drey Zoll tief eingeMzet werden müssen. Diese Beete mus man bei"dig vom Unkraut und Moos rein halten, undFrühling, kurz zuvor ehe die Pflanzen aufge!)^selbige etwas aufgraben,und bey einem halben^dick frische Erde darüber sieben, wovon die Mjeln sehr aestarcket werden. ^
Den Frühling und Sommer über soll manbeständig jäten, und um Michaelis die Erde w ,der auflockern, auch wieder, wie vorher, etwassche darüber sieben, den Nlinrer und Frühling a«' .dieselben beständig rein halten, welches alleist, so sie nöthig haben, worauf dann im folgen^Humo der gröste Theil der Wurzeln blühen 'Um diese Zeit mus man sie sorgfältig durchund zu allen schönen Blumen ein Pflöcklein sief^um sie zu mercken. So bald hierauf die Blauverwelcket sind, so kan man diese Wurzelnben, um sie in den Blumengarten unter andere!«)ne Sorten zu pflanzen. ,
Die Saatbeeten müssen unterdessen bestandighen bleiben, und fleißig gejättet, auch, wie vor,dieselben Erde gesieber werden, da dann im folge „den Jahr der übrige Theil der Wurzeln, so im itzern nicht geblüher har, nunmehr seine Blumen i'.gen wird, so, daß man sehen kan, welche für^'Blumengarten aufbehalten zu werden verdien^die man fodenn zeichnet; und wann ihre Bla^verwelcket sind, mus man sie ausheben, und mitandern chönen Sorten, in eine gegen Morgen ^gende Rabatte von leichter frischer Erde pflanz^'Die gemeinen Sorten hingegen, kan man mit d)andern bollemvurzlichten Blumen in die grossenbatten des Lustgartens pflanzen, woselbst sie, nMrend ihrer Blüthe, eine angenebme Varietät w"chen werden.
Wann aber diese schöne Blumen aus demmen erzielet worden, so kan man sie durch die S^,linge, wie andere Zwiebelgewächse vermehren. D' hse Setzlinge müssen in eine Rabatte besonders,von den blühenden Wurzeln, ein Jahr lang, y' 'weggesetzet werden , bis sie zum Blühen genug "starcket sind, da man sie dann mit den altenzeln in den Blumengarten setzen kan. .5,
Es ist nicht nöthig, daß man diese Zwiebelnters, als um das andere Jahr versetze, undmus allezeit geschehen, wann ihre Blätter welcksonst treiben sie frische Fasern, da es denn zuist sie zu versetzen. Auch darf man sie nicht lausausser dem Boden lassen, eine Woche oder vier;hen Tage sind übrig lang genug: dann läst man >länger aussen, so schrumpfen die Zwiebeln gerne;samm, und hernach treiben sie im folgenden 3^schwache Blumen. . „
Die Erde in welcher diese Blumen am bei'^.wachsen, ist ein leichter, sandiger Leimen, und niw"man selbige aus einem Wiesgrund mit dem 3^,/-und last man sie auf einem HMen so lang bep^' „