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mit grosser Gewalt gepresset, dü nun aber die K»->gel keine grössere Figur annehmen, und dem Was-ser mehr Raum geben konnte, das Wasser aber sichnicht zusamm drucken lies, so schwitzte es, ehe esnachgab, durch die Poros des Metalls durch, so,daß die Kugel aussenher über Md über naswar,bises endlich , nachdem das Gold 'einen Sprung be»kam, mir grosser Gewalt heraus sprühte. Hieraushaben einige schlichen wollen , es seye selbiges ela,stisch, alleine ohne Grund: dann der Trieb mit wel-chem das Wasser heraus drang , ist aller Wahr,scheinlichkeit nach , vielmehr der elastischen Krafftdes Goldes zuzuschreiben, welche in das Wasser ei-nen solchen Eindruck machte.
Hieraus sehen wir, warum die MarmdrsteiNeManchMalen in kaltem Wetter zerspringen, undwarum ein mit Wasser angefülltes Gesas,wann esauf diese oder jene Weise enger wird,zerspringet,esmag auch gleich sonst noch so starck seyn. Dieseskan auch an einem Stücke beobachtet werden: öannwann man es mit Wasser ansüller,und an der Mün-dung auf das genaueste verstopfet, so daß kein Was-ser heraus kaN, und hernach eine kalte Nacht ein-fallt, durch welche die Korper zusammengezogen wer-den, und an dem metallenen Körper ein gleiches ge-schiehet, das Wasser aber nicht nachgebt,so springtdas Stücke mit gröster Gewalt enrzwey. Lindereleiten zwar diese Wirckung daher, daß sich das ein-geschlossene Wasser, warmes gefrieret? ausdehne,oder mehr Raum als zuvor einnehme ; kan Man aberdieses widerlegen, so muö das Stücke wegen dcs Zu-sammengehens zerspringen. ^ .
Einige wollen die Elasticität des Wassers hierausbeweisen, daß beisses Wasser mehr Raum als kalteseinnehme; alleine hieraus lässt sich kein richtigesSchlus machen : dann im heissen Wasser ist vielFeuer enthalten, welches, weil es sich zwischen dieTheilten des Wassers setzet,machet,daß es sich mehrausdebM, ohne daß sich seine Theile aus eigenerElasticität ausdehnen sollten» Dieses erhellet satt-sam hieraus, daß, wann das Master einmal heis ge-worden , selbiges durch nichts m lein voriges Maasgebracht werden kan, als wann man es wieder kaltwerden lässt. Dieses zeigt klarl>ch,daß die Ausdeh-nung desselben nicht von der Elasticität seiner Theile/sondern von der Gegenwart des Feuers herkomme»Ob nun also gleich das Wasser, sich nicht zusam-mendrucken oder verdicken lästt, w kan es doch dieWärme ausdehnen, und die Kalkt zusammenziehendaß also das Feuer auch in einige Korper wircket,die nicht elastisch sind.
Diesem kan auch noch beygesetzet werden,daß eil!grossem Grad von Kälte, oder ein solcher, der dasWasser gefrieren machet, oder in E»s verwandelt,dasselbige ausdehne. Es giebt noch andere Artendiese Ausdehnung des Wassers durch das Gefrierendeutlich zu zeigen. Herr Äople gos eine genügsa-me Quantität Wassers in ein starckes cylindrisches,irdenes Gefäs, und setzte solches sowohl, in kaltenWchten,unbedecket, in die freye Lufft, als auch inSchnee und Salz, und fand daß das Eis soinbee,den Fällen entstund , höher als das Wasser stund,, ehe es gefroren war, und sich als Eis ausgedehnethatte.
Wann man auch einen holen Cylinder, der auseiner dichten Materie gemachet ist, an einem Endevest verstopfft, und durch das andere mit Wasseranfüllet, solches aber ebenfals verschliefet, und her-nach die Röhre in eine Lufft hängt so kalt genug ist,so wird das eingeschlossene Wasser gefrieren, unddie Stöpsel werden an beedtll Enden, oder wenig,
stens an einem heraus getrieben werden, üucbsich daselbst ein Stück Eis zeigen, so mit der^ ^in einem fortläufst. ^
Ein Steinmetz klagte Herrn Doyle, daßmalen durch die Nachlässigkeit oerMarmor beregnet werde , und sodann dte^^wann ein starcker Frost daraufkäme,zersprang
Ein anderer Handwercksmann klagte/ ^Glockenspeis verfertigte Instrumente, weMunvorsichtiger Weise nas werden lassen ,
Wasser, welches in die kleinen Löcher deseingedrungen, zerbrochen und verderbt worden^, ^dem selbiges gefroren, und sich als Eis ausgc^ ,hat. Und Labeus sagt uns, wie er ges^e"'ein grosses Gefäs so von ausserördentlichMeM gewesen, durch gefrornes Wassergen sey. >
Fraget man wie es möglich sey,daß einsott'^flüssiger und flüchtiger Körper, und der ,Feuer so leicht ausdehnen lässt, so starcken^stand thun könne, und sich nicht zusamm >lasse? So wissen wir keine andere Ursache an» >ben,als die Gleichförmigkeit seiner Theile. .
Betrachret man das Wasser als einen ^der aus runden oder eubischenTheilchen beste?-/ ^innenher hol find, und eine starcks Texturhat man genug von Allem Gruttd anzugebenVestigrett und Gleichförmigkeit derselbendaß es genugsam widerstehen kan, und weil >i»sind, so ist es leicht :e. . ^
Aus dem was bisher vorgebracht worden,»^' ^wir von der Natur der Bestandlheüchen des ^sers etwas sagen. . . ^et,
i. Die Theilchen woraus das Wassersind, so ferne sie in unsere Sinnen fallen,klein, welches ihre so ausserördentlich durchdr'^de Krafft zeiget» . ^
Sie sind sehr glatt Mld schlipferig,Uttdp"gar nichts Raues ; solches aber kan dadurchsen werden, weil sie sich von andern Körpern an 'chen sie hangen, so leicht absondern lassen. . .g ße
z. Sie sind sehr veste,wie daraus erhellet,
Mit andern Körpern so veste Körper ausmache"-.„K
4. Sie sind vollkommen durchsichtig , unodeswegen unsichtbar. Dieses lasst sich daraus icyx,sen, daß i, reines Wasser so in einem reinem, / ^metisch versiegelten Gefäs eingeschlossen ist,Schatten wirfst, so , daß das Aug nicht entvkan, ob in dem Gefäs Wasser ist, oder n > ,2, Wann von den Salzcrystallen das Wasse^ *sondert wird,so verliehren sie ihre Durchsing""'^
f. Sie sind sehr steif und unbiegsam, wieerhellet, daß sie sich nicht zusamm druckenLarresius hält die Theilchen des Wassers für' ^förmig , um Grund von ihrer Schlipferigke 'l j,geben zu können. Allein wann sie so beschastenren,würden sie sich zusamm drücken lassen. ,
Man hat beobachtet, daß wann man Sw» ^Masser mischet, das Gefäs nach Proportion j,Salzes nicht völler werde. Hieraus folget,schen den Theilchen desselbigen, kleine Zwisch^^me seyn müssen; in welchen die Theilchenzes Platz finden. Auch schliessen wir ferner ^daß die wässerigen Theilchen vest undseyn, weil,ob sie gleich Zwischenraumege doch durch keine Gewalt oder Schwere na»samm gedruckt werden können. .
Aus allem überhaupts folget,daß daslenlgeser dem nichts fremdes beygemischetkleinen, durchdringenden, flüssigen, ^"5's,)lali^vesten und schweren Theilchen bestehe, -^li^