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Theil 2 (1751)
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466
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der Blatter. Diese Sorte ist zu zart in offener z. Noi-e purpurzscente.

Lufft im Winter zu dauern ; daher soll man die Bauernwundkraut, mit purpurfarben

Pflanzen in Töpffe setzen, und im Herbst ins Ge, 4, penrzpKMos. InÜ. ^

wachshaus bringen, wo sie sehr wohl treiben wer» blätterig Wundkraut.

den, wann man sie gegen den Frost verwahret,und 5. vu,^x^,z Oericz, klare p^vo v»

offters begiesset. Im Polymer kan man sie in eu 7<zurn. Lsr. Crctisches Wundkraut, mit klcu'

nen verwahrten Ort hinaus setzen, und in trockenem scheckiger Blume ' i.

Wetter müssen sie starck begossen werden , weil sie Die'ersie Körte wäM in einem schlechten, k^'

sehr durstige Pflanzen sind. Man kan sie auch durch ^ ^ ^oden vmcki d nen ^beilen von ^5^

Theilung der Wurzel vermehren. welches im May Ud"wW ^ <

geschehen mus, wann sie aus dem Gewachshaus ge- ^ ^ ^ ^ ^ ^Stc»S j

nommen werden; dann zu dieser Zeit ist die Pflanze acht b s ^

am schwächsten. indem sie im winrer am meisten wachsende haa^ v?er odcrf"'

blühet. Der Saame dieser Pflanze wird aus Mr^machen und s^ck

^h>na Fracht,.s.lbst di- P?aNj- p-ama s°. ?a-?n US d N«s

gen. Oben an den Stengeln waä)sen dtt^

nennet wird» ^ x^jn und von gelber Farbe sind , und zu^

^ 0 v, ein breites Häuptlein ausmachen, auf weM

c- ^ V'bort. Spa- rundlichten Saainen angefüllte Sch^^)?,

Nische Heidelbeeren» ^ blühet diese Pflanze zu Ende des ^

und im ^ulio wird ihr Saame reif. . -.W'

Der Chalacre ist. zweyte ^orte ist eine Varietat

Sie dar eme runde gloct!enform>Ie ^?ume, ^ welcher sie sich alleine durch die Farbe ihrer ^

so aus einen» Vlatlein bestehet, aus deren <>elch unterscheidet, welche weis ist. ,, ^

em Scempfcl enrsprmgr .der gleich emem Na- ^ie dritte Sorte wird in einigen Theu

gel im hinrern Theil der Blume vest styer, und Falles wild gefunden, und von daher

hernach zu einer weichen runden Frucht oder ge Liebhaber der Äocanic den Saamen koA"-5

Deere wird, in welcher harte zum Theil plarre, lassen, und halten selbige in ihren Garten-

zum Theil erhabene Saamen stecken. Sorre bringt schöne Purpurfarbe Blumen, V' ^

Zur Zeit ist nur eine Sorte von dieser Pflanze einem Hauptlein beysammen stehen,und ein a"

bekannt, nämlich: thiges Ansehen machen.

v4 ^ks 1. Llus. ttitt. Spanische Heidel, . Die vierte Sorte wird in Italien,Sicilien^"',,

beeren. einigen andern warmen Landern wild gefund"

Diese Pflanze ist unsern gemeinen Heidelbeeren ^"s-land aber halt man sie in einigen ^ ^

ziemlich ähnlich. Sie wird bey einem Schuh hoch, der ^ariecat willen. Es 'st em^hrliche Pp

und hat verschiedene biegsame Stengel,so eine röth- di^e sogleich mit?.nkunfft des VPmccio ^

lichte Rinde haben, und einigermassen den jungen Den Saainen dieser Pflanze ioll man um >- ^ ei,

Meisern des «rdebeerbaums gleichen. Selbige des Merzens ,.n em Beet von leichter Erde,

sind mit langlichten, steiffen, grünen Blattern, so offenen Ort jaen, in welchen sie bleiben l

am Rand ausgezackt sind, dünne besetzet. DieBlu- dann sie vertragen das Versetzen nicht wohl-

men wachsen oben an den Reisern, und sind weis, Ar ist es am besten man sae den Saamen M '

röthlichrer Farbe; auf sie folgen rothe Beeren, die Grublein , d .e zwey Schuh weit von -ma^ >

etwas grösser als unsere gemeine Heidelbeeren sind, machet werden, und wann die Pflanzen

und einen sauern Geschmack haben. mus man sie da, wo sie zu dicke stche^.AO'

^ r ^ machen, jo, daß sie sechs oder acht Zoll in ve^ ^

Diese Pflanze »st eben so zu tract.ren, wie unsere h^n von einander wachsen , und hernach hal

Vicis-A oder wie unsere Heidelbeeren. Man s,e vom Unkraut rein; dieses aber ist alle Ä

mus nämlich die Pflanzen Mit einem Erdball an der brauchen. Die Reiser dieser Pflanze breite'

Wurzel, von daher^vo sie urwr.ngl.ch wachsen,an- platt am Grund auS> und die Blumen wach," ^

schaffen, we.l der Saame vielmals nicht anschlagt, den Wmckeln der Blätter ingvossen Blasen- ^

und wann er anschlagt, brauchen die Pflanzen lan- kommen im >mo, und der Saame wird i>n ^

ge Zeit ehe sie erwas erwachsen; da aber kurz vorher gust reif. ^

Artickel Vmz läTa gemeldet worden, wie Wann man etwas von diesem Saamen,

diese Pflanzen zu ziehen seyn, so will ich solches hier faiig des Septembers , in eine warme ^^eii

nicht wiederholen. , so gehen die Pflanzen im Herbst auf,

u ^ den winrer hindurch, wann er nicht gar iUA

^ounclvrort. Wundkraut. und blühen hernach bald im folgenden

^ ... mer, da man dann guten Saamen erhalten ^

Der Tharacter ist: ^ der Sommer kalt und nas ist,so^.^

Hat eine Papilionsblume, aus deren rohrich, diejenigen Pflanzen die aus dem im F">hli"92^,

ten und aufgeblasenen Zvelch em Srempfel ent- gesaeten Saamen aufgegangen, keinen reihn^ t/

springt, der kcrnack zu einer kurzen Schot- men, so, daß man also um die Sorten koM"

wird, die mit rundlichren Saamen angefüllet ist. wann man keine Herbstpflanzen hat. . ^

R-nnz->-wn ist nocb b-»usey-n, daß Dj, Sttt« hal Dott. T-urn-ftr-

du Sct>o-° m -m-r bam'g-n SI»s- st-z-r, «-Ich- Cr--a -ntd-cktt, und dcn Sa»m-N °a°->°^

vorher der Reich gerveftn. königlichen Garten nach Paris gesendet- ^

'» . 'st euie jährliche Pflanze, daher hat matt >'

Die hotten sind. die vorige Sorte zu tractiren.

^ruü.cz.). L. Bauernwundkraut. Die erste, zweyte und dritte Sorte /dauern

2. Vul.ttcl^v.1^ ruüicz, ttore alko. Intt. K. und manchmalen drey Jahr, ehe ihre F

Bauernwundkraut, mit weissex Blume» dirbt; wiewohl sie insgemein im !weyten^a^^