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^ eine Dolde, ist das Ende einessd°p ^der Zweiges, so in verschiedene Stieles^^trahlen getheilet ist, die aus einem PunctAew ^ ^ und sich so ausbreiten, daß sie einen um»^ vorstellen. Wann die Stiele inDe sich der Stengel theilet, in andere gleichför-^^etheilet werden, auf welchen die Blumen'Michte stehen, so werden die erstern Kaäu»»an», " ^ andern l^eäiculi, Stiele, ge,
^eiss^' - Dolde so alleine aus Stielen bestehet,^ einfache Dolde, und eine solche die aus^hlen und Stielen bestehet,eine zusammgeftyre»
sind solche Pfiatt,^/^eren Blumen doldenweis am Ende der Sten,l<>, ^^skN/ und einigermassen eine Dolde morstet»^'Dergleichen sind, die pastinar, die Mohren,Fenchel, die perersilge:c»
(wird also genannt von urere, l^st.ssi^'^n, weil, wann man diese Pflanze berühret,sehr brennet), ikc Nenle» Die Nessel»
Der Characrer ist:h^r eine ^»lume so keine B!>5t!ein hat,undFaden bestehet,die m einem ein,^ sind, diese aber sind unfruchtbar:
^ die Embr>'dnen wachsen entweder c.n an,pflanzen?, oder auf andern Theilen dersuchen pflanze, ohne eine sichtbare Z>lume,Zek Werden hernach zu zweyfacherichenSaamen«»n, ^ ^ manchmalen ein rundes Haupriemstachen, manchmalen aber klein und haarlchr^,Und verschiedene Saamen enthalten»
Die Sorren sind:)!?' urens maximz. L. L. ?. Die grösste
uren« minor. L. L. ?. Die kleinere
Knesset.
s^' urcns piIulZ8 ferens, i. vioscoriäis,
lini. L. k. l'. Die pillcntragende Brenn-^ Mit Flachssaamen.
sltei'A pilulifsrz, p!irierzriX faliis.??r. Eine andere pillentragende Brenn-h>!d ^ ^ Blatter wie das St. Peterskraut hat,"Mvgemein spanischer Majoran genannt wird.
pilullfcr», fo!io »nZuttiori, czule vi--bziezricz. Ziilvzä. Schmalblätterige Pillen,^M)e Brennessel von Majorca, mit grünem
d MZXiMZ rzcemol-, (^gnzäenliS. l-I. R..
' Die grösste ästige Nessel aus Canada.^-riL^ (IznsäenliZ, m^rrkiciis k«!io. lnst.
beii,?.' Die Nessel aus Canada, mit Myrtenkör-^Ittern.
k^' racemola ^mcriczna, ^mplo cvryli
^lum. dar. Aestige americaniiche Nessel,dem grossen Haselblat.s^' racemifer» m^xima 8inzruM, foliis
^ ^^rgentcis, jz^uZine villuiis. t'juk ^lm.
ästige Nessel aus Cdtna , mit weissen^tenher wollichten Blattern.
^-^>e erste dieser Sorten ist an den Seiten detse^'Ue, Gräben, und anderer unbebauten Plätzeb^^^mein, da sich dann auch ihre Wurzeln aus,^ und den Boden überlauffen, daher man sie^lt in Garten auf das sorgfältigste ausrotten
u. Thii,.
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soll. Zuweilen wird sie in der Arzeney gedraucht>alleine man kan sie auch fast zu jeder Zeit aus dekFeldern haben.
Die zweyte Sorte ist ebenfals in Garten und an»gebauten Feldern ein sekr gemeines Unkraut; weilsie aber eine jährliche Pflanze ist, kan sie lcichter alsdie erstere ausgerottet werden.
Die dritte, vierte und fünffte Sorte werden UMder Varietät willen in vielen Gärren gehalten; dievierte aber welche man insgemein den spanischenMajoran Nennet , ,st die gemeinste in e „gl ,zchenGärten, wo man sie zum Spas hält, indem die umwissenden selbige für Majoran halten,und sich off»ters hefftig brennen, wann sie da»« riechen; anderebinden sie in die Mitte der Blumcnsträusse,und un,ter andere grüne Kräuter, und reichen solche denendar, so diese Pflanze nicht kennen , da sie dann ebenso übel wie die vorigen ankommen, wann sie dazuriechen. ^ .
Die dritte Sorte soll in Lngeland wild wachsen,die beeden andern aber kommen aus wärmerenLändern.
Alle diese Pflanzen können leichtlich gezogen wer,den, wann man im Merzen jh. en Saamen »1 einBeer von leichter, fetter Erde säet, und wann diePflanzen aufgegangen, versetzt man sie m die Beeteoder Rabatren des Lustgartens, unrer andere Pflan-zen, so, daß sie von denienigen die man betrügen will,indem man ein Reis abbricht, und sie dazu riechenheist, nicht so leicht entdecket werden. Wann diePflanzen Wurzel geschlagen, brauchen sie keinerweilern Besorgung,als daß man sie nur alleine vomUnkraut reinige. Im Iunio werden sie blühen,Und im Herbst wird ihr Saame reif,der wieder imFrühling aufgehet, wann man ihn ausfallen lässt,und ohne fernere Besorgung blühen wird.
Der Saame der dritten Sorte kurv manchmalten in der Arzeney gebraucht.
Die sechste Sorte ist in vielen englischen Gar,ten sehr gemein, wo man sie mehr um der Varietätals Schönheit willen hält. Sie hat eine bestän^dige Wurzel, die alle Hrühkmg viel Schossen ttei,der, welche bey drey Schuh hoch werden,und cincttdicken Busch formiren, der bis in den Herbst qrünbleibet, worauf die Stengel bis an die Wurzel ver-derben. Man kan sie durch Theilung der Wurzelim Frühling vermehren, und in jeden Boden undPlaiz setzen, auch verträgt sie in diesem Clima, infreyerLuftt die strengste Kalte.
Tue siebende Sorte wird ebenfals um der Varie,tat willen in einigen Kunstgärten gehalten. DieBlätter dieser Pflanze sind in viele Theile zart zer-schnitten und zerkerbt, so, daß sie einigermassen denBlättern des wilden Körbels gleichen. Es ist eben«»fals eine sehr dauerhasste Pflanze, und kan wieDievorige tracriret werden.
Die achte Sorte hat parer plumier in Ame-rica entdecket. Sie verträgt die Kalte nicht so wohlals die vorige, daher nnls selbige m Topftegepflan-zet , und im N?mrer verwahret werden, sonst bleibtsie in diesem Land nicht. Weil es aber eine Pflan,ze von silechter Schönheit ist, so halten sie einigeLiebhaber nur um der Varietät willen.
Die neunte Sorte behält ibre Blatter den gan»zen N)inrer hindurch, welche sehr breit und untenwollickt sind , daher sie dann auch im Vvmter eineanmuthige Varietät im Gewächshaus machen. DieStengel dieser Pflanze werden vier Schuh hoch, jaauch wohl höher, und treiben obenher öffters Set-tenschossen; die Blumen aber so den Blumen dergemeinen Nessel gleichen, wachsen m den WinckelnBbb bbb der