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Theil 2 (1751)
Entstehung
Seite
311
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plattx" wird, in welcher verschiedene

^Uern Saamen enthalten, die mir einer

/ ichwarzlichen Mauwe umgeben sind.

nur eine Sorre von diesem Baum,bau^^'^us. Azjj ^ Tamarinren,

einige in der Meinung der oftindischede ics,, Tamarindenbaum seyenunterschie,ti wich aber nichterinnern, daßfleirgend>vvhi ^ Scribenr unterschieden Karte; wie,der Ansehung der verschiedenen Schoten, indie ^ unterschieden zu seyn scheinen. Dannseh«« so ich von der ostindischen Sorte ge,lechz sind sehr lang, und jede derselben enthält'"bi^e Saamen: hingegen sind in der west-Ger Sorte selten mehr als drey oder viere;^der Pflanzen die ich aus dem SaamcnHich^^^sken erhalten , kan ich sie jur Zeit noch. u Lander unterscheiden.

^ Varrerland wachsen diese Baume sehr^er'cnz ropa ^ Liebhaber sel,

v Äan ? zur Curiosität.

kan sie leichtlich aus dem Saamen ziehen,im Frühling in ein Mistbeet säet; wanneinen ? Pflanzen aufgegangen, sezt man jede iniec^'vndern kleinen Topf der mit leichter, fet,»vl, n» .^gefüllet ist, und grabt sie in ein LohbeetHcin^bcrloh ein, um sie in etwas zu treiben, dabcinn begiessen und im Schatten haltensie Wurzeln geschlagen; wann aber die^ Töpffen trocken z» seyn scheinet, somusZ ^lben von Zeit zu Zeit begiessen, und ihnenAZqx^bportion der warmen Witterung, und der°ey. Beetes, worinnen sie stehen, Lufft ge-M y,j^nd die Töpffe in welche man sie gepflanzet^ ^.^.Aurzeln angefüllet, so mus man sie ingros,^ die man mit fetter, leichter Erde^e>? s./ wieder in das Mistbeet eingrabt, auchAey ^ - wie zuvor, nach Beschaffenheit der war,Sette^ß^^lng Lufft haben. Bey sehr Heissem^tten, "nen die Fenster in der Tageshitze mit!" Kar!? .^cket werden, sonst scheinet die Sonne^ nick» H die Fenster; auch wachsen diePflan,? ^ ^ der freyen Lufft stehen , sollte

^,sv^.Aeich noch so warm seyn; daher müssenSommers als N)mters, in dem Loh,k^den .Reiben, und so wie die Ananas tractiret°t>?. l, bey welcher Wart sie ausserordentlich trei»

^si/^man diese Pflanzen recht tractiret, wach,starck: dann ich h.ibe welche gehabt dieM a^^"""er, aus dem Saamen drey Schuh! ^ dem , und eine Pflanze hat bey mir inps h. " Jahr, da sie gesäec worden geblühet; die-M aber nur etwas Zufalliges: dann seitdem«s'^c» geblühct, ob ich schon etliche

Mf o. . von verschiedenen Airer habe, davon einealt ist, und eine Höhe von sieben Schu,auch emen ausgebreiteten grossen Wipffet

7>ke l'zm-rilk-lree. Der

'»kenbaum.

Der Characrer ist:

sind rosenförmiA, und bestehen> ^denen Äiactein, die im ^reis wach,^tem Älumenkelch derselben entspringtpfel, aus dem hernach eine Hülse wird,

ZI!

(wie fast an der breltblarterigen N)eide) diesich in zwey Theile öffncr, und verschiedene wol?lichte Saamen enthält.

Die Sorten sind:

1. Izi^kiscus l^arbonenliz. I.ob. Iccu». Dtkfranzösische, oder schmalblätterige Tamarisken,bäum.

2. I^^iuscus t^ermanics. I^ob. lcon. Derdeuts6)e Tamariskenbaum.

Diese Baume werden in den Garten der Lieb-haber von Sammlung verschiedener Sorten, derBaume und Stauden , gehalten; ihre Schönheitaber ist nicht so gros , daß sie 0>e,clben beliebt ma,chen sollte: dann ihre Aeste wachsen so rmordent,lich, daß sie durch keine Kunst rcgulär können gczo,gen werden, auch stehen die Blatter insgemein nurdünne an den Aesten, und fallen im Nlmrer ab;so, daß sie nur allein ihr besonders Anjchen beliebtmachen kan.

Man kan sie leichtlich durch Einlegung der zartenSchossen im Frühling, oder durch abgeschnitteneZweiglein, die man zu gleicher Jahrszeit in eine ge-gen Morgen liegende Rabatte pflanzet, vermehren,indem sclb>ge,wann man sie bey trockenem Wetterbegiesser, in kurzer Zeit Wurzel schlagen.

Man darf sie nicht ehender als im folgenden Früh,lmg versetzen, und da können sie, drey bisvterIahrlang, entweder in eine Baumschule, oder in dieje-nigen Quartiere gesetzet werden, wo sie bleiben sol«len, zugleich aber ist auch zu beobachten , daß mansie , nach Beschaffenheit der Witterung begiesse undihre Wurzeln mit Geströde bedecke, bis sie frischeWurzeln getrieben. Nachgetiends brauchen sisweiter keiner andern Wart , als daß man die un-förmlichen Zweige wegschneide, und den Boden umsie herum rem halte.

Diese Pflanzen lieben einen sandigen Boden,der nicht gar zu fett ist; und dabey sollen sie unterStauden von mittelmässigem Wachstum stehen:dann sie werden in Engeluno selten über funszehen,oder sechzehen Schuh hoch, sind aber in Ansehungder Kalte sehr dauerhafft.

Ike Mack Lrion/. Schwarze

Srickwurz.

Der Characrer ist:

Sie ist an verschiedenen pflanzen männlichenund weiblichen Gescklechres Die mannlickenDlumen bestehen am» tmem Hlaclem / Und sindglockenförmig aber auch Unfruchtbar, indem die>^mbt>onen.u, o-n weiblichen plauzen wach,sen, und nachgcdends zu einer eysörmigen Vee,re werden , die rund icdre Saamen in sich enc,halt. Diesen Rennzeichen ist noch beyzusetzen,daß diese pflanze keme Gäbelein habe wie dieweiss- Srickwurz.

Die Sorten sind:

1. 1'^xus rzcemola, llorc minore lureo, pal»lekente. lourn. Gemeine schwarze Stickwurz.

2. Lrcrica, rritiäo 5o!io. I'ourn. 0<zr.

Schwarze, cretische Stickwurz, mit dem dreyspal»tigen Blar.

z. lännlis Hmericana, tuditera, r^dice i^unzi-

kormi. pjum. Americanische, schwarze Stickwurzmit pfifferahnlicher Wurzel.

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