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der Schnitt verheile, sonst faulen sie. Diese Zweig,lein soll man in Töpffe pflanzen die mit frischer,leichter Erde angefüllet sind, und in das Mistbeetvon Gerberloh iingraben, wobey ju beobachten, daßman sie bey Heissem Wetter um den Mittag tmSchatten halte, und selbige dann und wann etwasbegiesse. Wann die Zweiglein gewurzelt sind, kaltman sie in besondere Töpffe versetzen , und eben sowie diejenigen tractiren, so aus dem Saamen gezo-gen worden.
1^661^5. oder ?reuck KisryZolä.
Die Sammtblume.
Der Characeer ist:
Die Dlume ist strahlenförmig und bestehet ausvielen Vlümlem so verschiedene tLinscdnicte ha,den; d»e Scheibe der Olume aber hat halbeViümlein. Diese Blmnlein stehen aufdem Em,bryonen. und der Blumenkelch bestehet aus et,nem Blarlein ist röhrichc, und umgiebc die Em,bryonen welche hernach zu ecüichren Saamenwerden, die oben allezeit ein Olaclein haben.
Die Sorten sind:
1. maximus re^Uü, klare limplici exluteo pAlliäo. I. L. Die grösste, gerade africani,sche Sammtblume, mit der einfachen, blasgelbenBlume.
2. läLk'rrs lnsximus rc^us, t^ore mzximo,multlpliczro. I. L. Die grösste/gerade, africani,che Sammtblume, mit grosser gefüllter Blume.
z. MZXlMUi re<^u5, tiore mzximamu!»
tipticaec» Äur»ntii coloris. Die grösste, gerade,afrikanische Sammtblume, mit sehr grosser, gefüll,ter pomeranzenfarber Blume.
4. Ixes^es msximus reäius, klare maximo mul»tiplicato, lulpkurei coloris. Die grösste, geradeSammtblume, mit sehr grosser, gefüllter, schwe-felgelber Blume.
f. loseres mzximus reÄus, klare maxima mu!-tiplic-ta, p-lllicle lurca, aäarato. Die grösste,gerade, afrikanische Sammtblume, mit sehr grosser,gefüllter, blasgelber, wohlriechender Blume.
6. maximus reäiu«, klare mzxima mul-tipli cata, palliäe turea Sc tiiiulata. Die grösste,aufrechte, afrikanische Sammtblume, mit grosser,gefüllter, blaögelber und röhrichter Blume.
7. Ixocres lnäicus meäius, klare ümplici luteaxzlliäa. I. s. Indianische, mittlere, französischeSammtblume, mit einfacher, blasgelber Blume.
8. Ixceres Inäicu! meäiuz, klare lutca mulri-plicara. I-i. Die mittlere, französische Sammt-blume, mit gefüllter, gelber Blume.
9. 'TxLLi'kS lnäicus Mlnoe, ümplici Kare, lmecaryapltyUuz Inäicus, lme klas ^fricanu;. I. L.Kleinere, oder gemeine, französische Sammtblume,mit einfacher Blume, so auch die indianische Nel,cke genannt wird.
10. Inäjcus minar, multipllcata klare.!. k. Insgemein gefüllte, französische Sammt,blume.
11. Izec'rrs Inclicu5 , klare kimplici klüulaka.
Einfache, französische Sammtblume, mitröhrichter Blume.
,2. Inäicus, klare 6kiulala äupUc»ta.
tt.l.. Gefüllte, französischs Sammtblume, mitröhrichter Blume.
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iz. lnäicus minimus, klare
kurie obsito. l^. Die kleinste, fr^S ammtblume, mit seidenweichen Hartem. «,^il
Dieses sind lauter jährliche Pflanzen
daher alle Frühling aus dem Saamen
den, den man im Merzen in ein temperirrcbeet säen mus. Wann die Pflanzen amW.wollen sie viel frische Lusst haben : dann ttt>dieselben zu starck, so werden sie nachM^schön, man mag sie auch gleich mit der ^Sorgfalt warten. Wann si« bey ^rev^jsth^geworden, mus man selbige in ein frisches,^l/versetzen, über welches von Reifen Bögen ge>. ^und Matten darüber gedecket werden könn^'-^lsie sind dauerhaft genug ohne Fenster /onswerden zu können. An dieses Beet könne" ^clben sechs Zoll weit auf allen Seiten von e ^gepfianzet werden, und hernach wollen ajzFim Schatten stehen und begossen seyn,zeln geschlagen. Wann sie aber etwasso mus man selbige nach und nach an diegewöhnen, und mit Anfang des May kaN ' ^Pflanzen mit einem Erdball an der WA"ben, und an einen warmen Ort in eine «)>«>'le achlzehen Zoll weit von einander setzen,sen und im Schatten halten bis selbige wie^ A.j>>
zeln bekommen, und in recht trockenemwiederholtenmalen begiessen. In dieser'chule können sie bleiben bis die Blumenchein kommen, damit man sehen möge, rr"
'üllte Blumen haben, die man mit eine^v^an jeder Pflanze ausheben, und in die „kBdes Parterrgartens, oder auch in Töpss?
um die Vorhöfe :c. damit auszuzieren, tUok'ne anmuthige Varität machen, wann ihre vdene Arten unter andere jährliche Pflanzn vwerden. . M
Die mit einfachen Blumen ziehet man s«l'wirsst sie als untauglich weg, weil ihr ^ten gefüllte Blumen bringet. Daher hat w^orlfältig darauf zu sehen, daß man von l^ernur den Saamen derGsfülltensammle,'^ Al>>'selbigem allezeit eine sattsame Menge gcfuu^Fmen wachsen wird, wiewohl auch der besteviel einfache Blumen giebt; aber die kleine« .^pi'ten bringen allezeit mehr gefüllte Blumen,grossen, welche leichter ausarten.
Es haben diese Pflanzen einen starckeN,nehmen Geruch, sonderlich wann mandeswegen aber werden sie nicht besonders ö ^t,und auch nicht nahe an die Wohnungen gep> ^ Wdie Blumen der wohlriechenden Sortemehr beliebt, und werden gerne in kle^e ^gesetzet. Alle diese Sorten fangen im ,blühen, und blühen den ganzen lezten <Jahres hindurch, bis sie der Frost daraNvum dieser Ursache willen aber, wie auchwenigen Mühe sie zu warten, sind dieltemeisten englischen Gärten so gemein worvc - ^
7>^kM7M5.(wird also genannA^mur eine Darrel, weil seine Frucht eineretwas gleicht) Ike Lamarmä-Irec.rintenbaum.
Der Characrer ist: ^
Die Blume bestehet aus vielen Vläek"che so geordnet sind, daß sie einigerm"Papilionsblume gleichen; sie breiten >'im Rreis aus. Aus ihren vielblärret»gk ,entspringt ein Srempfel, der hernach >