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Theil 2 (1751)
Entstehung
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207
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^ offener Lufft zu vertragen, bringensls Nn« ' Insten und so wohlriechende Blumen,lyjqen andere bekannte Stauden tragen

ihrer 6^, ^"ses und dann auch die lange Dauerden am ^at ^ unter allen blühenden Stau^Hackt 'N Achtung gebracht, und über dem

sonen ^ grosse Varierät verschiedener Rosen-^ ein? ^ Blumengeschirren, als in Gär-^'.^uthige Blumensammlung, ohne daß^auck k anders darunter zu mischen;

sie ^ ^ruch wenigen zuwider ist, so werden

last von jedermann gel.ebet.

sei,man aber ihrer Schönheit langer genies-ist eg ^ insgemein zu dauern pflegen, soeitle daß man einige der Monarrosen an^rd Wand pflanze, indem »olches machensie wenigstens drey Wochen oder einht„ ^v^der, als die so in der freyen Lufft ste-»vch 5, bekommen. Kommt man ihnen auch^lbiqeein Fenster zu Hülffe, welches man vorher >l> werden ihre Blumen um vieles frü-^ sonderlich wann die Hintere Seite derMist beleget wird, wie man bey Erzie-Früchte ^ pfleget. Auf diese^d -s ^ 'M Monat Lebruarw schöne Ro-krgfis ^ Art blühen sehen, ja wann man hierinnenverfähret, so kan man sie noch frühermachen.

'»»g^'^an auch diejenigen Schossen, so im Früh«tilgen v'^ kommen, zu Anfang des May, von ei-k>, Rosen, so im freyen Feld m einem fet-^ti -5 a" stehen, abschneiden- Dieses wird ma-neue Schossen treiben, so erst spat im^tch' °ml)en werden. Ein gleiches kan man auchgen spate Versetzen im Frühling zu wege brin-^ur Acht har, daß ihnen die Tro->Mer ^ ^ade, gleichwie ich verschiedene male;

im Jahr 1718 versuchet habe, da? 'ch die Gelegenheit ereignete, daß ich im^eben , .^se!-' Pflanzen zu versetzen hatte, alsvq jch /u blühen anfangen wollten. Ich schnitte,^d^Mes vornahm, alle Blumenknospen ab,^ch an dem Orr, wo sie hingesetzet wer«TlZy.sp ^, eine Grube gemacher, so gos ich so viel^rd- ^'ein, daß der Boden fast zu einem BreyM sl,. .Hierauf hebte ich die Pflanzen aus, undU tkr- ^ so bald als möglich darein, damit näm-^sek^?"rzeln nicht trocken würden. Nach dembe?... ^os ich den Boden abermal sehr starck,^tro^ ^ oben mit Geströde, damit er nicht'^cllii?.^-' Hierauf begos ich des Abends died>e ÄZoche zwey- bis dreymal über undM Wurzeln geschlagen. Ungefehr inner,ÄZd brÄ? Wochen trieben die Pflanen wieder,My,. ,^en im August und September, sehr viel^iiy die eben so schön waren, als diejenigen,s wachsen. Dieses ist aber die einige

^vki t!5'.so hiezu taugt, indem sonst keine andere^ ttuhe blühet.

darauf im freyen Feld blühende Ro-ft'e^ ' l>r die Ziiumetrose, auf welche sogleichschf^. 1. "^ose folget. Hernach kommt diek >e di^ die Zp.orck-- und L.ancafterrose, aufKilse . ..^rovinzrose, die bollandisi.1?e, und die^se„ ^rrblärrertAe nebst den meisten andernk letzten sind die zwoOisamrosen, wel«

!^de>n s^ an einem schattigen Orr stehen, selten.^^prember blühen, und wann ein gelinder^«oher/ ^ bis um die Mitte des

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Die Pflanzen dieser beeden Sotten sollen an eineWand, Zaun oder Gebäude gesetzet werden, damitihre Zweige eine Haltung haben, sonst sind sie zudünne und zu schwach, so, daß sie auf den Bodenkriechen. Sie sollen vor dem Frühling nicht be-schnitten werden, weil ihre Zweige etwas zart sind,und selbige öffterö, wann man sie im Winter be-schneidet, nachgehends verderben. Sie bringen ih-re Blumen am Ende der Schossen, des nämlichenJahres, in grossen Büscheln, weswegen dann ihreZweige im Sommer nicht dürffen beschnitten wer-den, weil damit die Blumen weggeschnitten werdenkönnten. Es werden diese Stauden acht bis neunSchuh hoch, und sollen im Wachsrum nicht gehin-dert werden, wann man haben will, daß sie wohlblühen, daher mus man sie an einen Orr setzen,wo sie Platz haben.

Unter allen hier angeführten Rosenbüschen ^ istder schottische der niederigste, indem er selten überzwey Schuh hoch wird, und daher soll man ihn un-ter andere Stauden von gleichem Wachstum setzen»Die rorhe Rose und die Rosa mundi wachsen ins-gemein drey bis vier Schuh hoch, aber nicht leichtdarüber; aber die Damascener - Provinz - undFranckfurterrose werden sieben bis acht Schuh hoch,so, daß man sich beym Einpflanzen derselben sehr inAcht zu nehmen har, daß die verschiedenen Sorten,nach ihrem verschiedenen Wachstum, unter andereStauden gesetzet werden, damit sie wohl in die Au-gen fallen.

Die Franckfurterrose taugt nicht viel, ausser an-dere zärtere Rosensorten darauf zu oculiren: dannihre Blumen öffnen sich selten wohl, und haben kei-nen Geruch. Da sie aber starck treibet, so taugt sieum die gelben und österreicher Rosen darauf juoculiren, indem sie auf selbiger stärcker als auf ihreneignen Stocken wachsen. Die gelben Rosen hin-gegen blühen innerhalb acht oder zehen Meilen umLonden herum selten schön, ob sie gleich in den nord-lichen Theilen von Grssbrircannien ausserordent-lich wohl blühen. Diese Sorte will nordwärts ste-hen :^dann pflanzt man sie an einen zu warmen Ort,so blühet sie nicht.

Alle Rosensorten können entweder aus der Ne-benbrut, durchs Einlegen, oder durchs Oculiren aufandere Rosenstöcke vermehret werden. Die letzereManier wird nur allein bey einigen besondern Sor-ten gebraucht, die auf ihren eignen Stöcken nichtstarck wachsen, und nicht viel Nebenbrut treiben;oder so jemand auf einer Pflanze gerne mehr als einsSorte hätte; alleine hiebey hat man zu beobachten,daß man auf dem nämlichen Stock nur solcheSor-ten oculire,die fast nach einerley Art wachsen: dannnimmt man ein Aug von einer Sorte so starck wachst,und andere die schwächer wachsen, so wird das star-cke den übrigen alle Nahrung benehmen, und sieverderben machen.

Die beste Sorte zum Oculiren ist dieFranckfur-rerrose, indem sie starck wächst, und krafftige, schö-ne Schossen treibt, auf welchen die Augen besser be-kleiben als auf allen andern Rosensorten; doch hatman wohl daraufAcht zu geben, daß man die Stö-cke nach dem Oculiren keine Nebenbrut treiben lasse:dann last man diese stehen, so werden die Auger baldverderben. Die beste Zeit zum Oculiren derRosenist im Junis; und da man dabey eben so verfahret,wie mit den Fruchtbaumen, so ist nicht nöthig, sol-ches hierzu wiederholen.

Will man sie aus der Nebenbrut ziehen, so musman selbige jährlich im Ocrober abnehmen, und ent-weder in eine Pflanzschule reihenweis setzen, gleich-Fff- wie