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einig und allein an dem Stamm liegt, aufsiegepropffethat. Hingegen können die. ^ucrerblrnen durch Quittenstämme verbes-itt ^ ^nem starcken Boden gepfian-
kein? ? "' ^ ^ sehr trocken und sandig, so wirdBirnsorte auf Quittenstämmen gut thun,tlichf, ?, ^^'^ung dieser allgemeinen Regeln, wirdÄn big seyn, allhier zu wiederholen, wie diesesenn "»ie zu ziehen und zu propffen, oder zu oculirens^^/.'^uem davon bereits im Artickel, Laum?
gehandelt worden.de?g« in welcher man diese Baume entwe^htt ? fanden, oder Spalieren von einander se,i>tss' nicht unter zwanzig Schuhen haben; nochÄki.s? ^ wann sie fünf und zwanzigsle ^ weit von einander pflanzet. Dann habenbreit,» 6^ug sich auf beeden Seiten auszu-^lte», ^ ^ ^ unmöglich sie in guter Ordnung zu" / sonderlich die auf Wildlingen. Dann jeBäume beschneidet, je mehr trei»und wie ich bereits gesaget habe, so tragenEy^'rnensorren anfangs ihre Blumenknospen amAdrigen Schossen, so, daß wann man sie^>rd-!, ./ Frucht mit hinweggeschnitten
<vqy„' ^eses aber kan unmöglich vermieden werden,^ Bäumen beym ersten Einsetzen, nicht^ ^nug eingeräumet werden.
und Weise diese Baume zum Einpflan-bey'^cht zu machen, ist eben so beschaffen, wieFruchtbäumen gezeiget worden. Esab.Nämlich an den Wurzeln alle kleine FasernKrV, "ttU/ und einige der längern Wurzeln kur,bedachet,alle oder gerad auslauffen-
^ weggenommen werden, und wann dieses ge,>ü v > ^ pslan;r man sie in die ausgewählten Platze^ ^gezeigter Weite ein. Die beste Zeit dieseö" setzen, ist, in einem mittelmässigen oder^ivs>?! Boden , im Ocrober, da man dann dielly d?„ ^ in den Frühling daran last, und solche>yjt > Mauern, oder an Pfälen vest machet, da-Wind ihre Wurzeln nicht in UnordnungHernach schneidet man die Wipffel, mitN?ec;ens, nach der bereits bey den^ andern Fruchtbäumen angezeigtentl>v^ Iweg, wobey auch zu beobachten, daß man»>y dj- Einsetzen,
lec^ Wurzeln herum lege, gleichwie bereits öff--
^n, "Fdern Bäumen gezeiget worden,die ^ Sommer nach dem Einsetzen, sollenc>n y^^er oder an das Spalier, anverfüg liehen, in horizontaler Lage, so wie sie^d-^.^en, ohne sie zu beschneiden, angelegetivlqc,^' hernach aber mus man sie um das darauf^ besl-s ^^>«clisfest bis auf fünff oder sechs Au«d-r N)'^eiden, um zu Anfüllung der untern TheileMlt^ oder des Spalieres, genügsame Aeste zu^ch^ss"' Ist aber dieses geschehen, so buchen die!l>c Ansucht beschnitten werden, als nur da, wo^ Plätze Aeste nöthig sind:^)eö Schossen beschnitten werden, so machtAugen unter dem Schnitt zwey odertreiben, da dann unter den Zweigen^^ entstehet, und selten, bey diesev. zum Vorschein kommer.
Ngelea«^^ 'N welcher die Aeste der Birnbäumewerden sollen, mus nach der Grösse ihrerc>..?porttoniret seyn. An denjenigen Sorten^II ^ klein sind, können sie fünf bis sechs
^rten einander gelassen werden/ an grössern^ von -! ^^^n sie wenigstens sieben oder achtLander stehen. Beobachtet man dieses
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gehörig, und ziehet man die Zweige auf das sorg-fältigste, wann sie Herfürkommen, horizontal, sowird es nicht nöthig seyn, sie so offt zu beschneiden,wie insgemein mit diesen Bäumen zu geschehen pfle-get: dann an statt, daß ihr Wachstum dadurch ge-hemmet werden sollte, treiben sie vielmehr nur umso viel stärcker.
Man mus sich recht wundern, wann man dievee-drüßlichen Manieren liest, welche die meisten Scri-benten so von Fruchtbäumen handeln, zur Beschnei-dung dieser Bäume angegeben: dann man sollteglauben, als hatten sie sich mit ihren weitläuffigenund verwirrten Methoden mit Fleis unverstandlichmachen wollen. Ja ich bin versichert, man könnte mitGrund der Wahrheit sagen, es seye fast unmöglich,daß «inLehrling,aus dervonHerrnVuinnnye,und sei,nenCopisten bekant gemachten, verdrießlichen und ver-wirrten Anweisung zueiniger etwas tauglichenErfah-rung im Beschneiden kommen sollte: dann sie habenalle gleich im Anfang gefehlet, indem sie ihren Bäu-men kaum die halbe Weite geben, in welcher sievon einander stehen müssen, und dabey noch solcheRegeln vorschreiben, nach welcher man sie einschran-cken soll; welches jedoch alles nicht angehet, wannman viel Früchte haben will.
Ich will daher nur etliche wenige nöthige Regelnvon Beschneidung und Wartung dieser Baumeher-setzen , und zwar in so wenigen Worten als nur im-mer möglich/ damit sie einem Lehrling um sovielverständlicher, und zu einem Unterricht von derrech,ten Wart und Pflege derselben hinreichend seyn.
Die Birnbäume pflegen insgemein anfangs ihreVlütkknospen am Ende der letztjärigen Schossen zutragen; beschneidet man also diese, so schneidet manauch die Blüthen mit hinweg. Alleine dieses istnoch nicht Schadens genug: dann dadurch wird,wie ich bereits gesaget habe, verursachet, daß diegleich unter dem Schnitt stehende Knospen zwey odermehr Schossen treiben, wodurch dann die Anzahlder Aeste nicht nur vermehret, sondern auch derBaum mit Hol; gar zu sehr angefüllet wird; be,nebst diesem so würden diese Knospen, welche beydieser Wart Schossen treiben, nur solche Reiser ge-trieben haben, auf welchen Blütknospen wachsen,wann man den Hauptzweig nicht beschnitten hatte.Daher soll man sie niemalen in ihrem Wachstumhindern, es wäre dann nöthig einen leeren Platz mitHol; anzufüllen.
Es ist nicht nöthig an Birnbäumen für den An-wuchs neues Holzes besorget zu seyn, wie bey pftr,sieden und Neccarinen :c. die nur am jungen HoltFrüchte tragen: dann die Birnbäume bringen ihreFrüchte an den Reisern, so an drey- und vierjähri-gen Aesten hcrfürkommen, und diese Reiser bleibenetliche Jahre fruchtbar, so, daß ich, bey geschickterWartung dieser Bäume Aeste gesehen, so horizon-talgezogen, und vom Stamm an bey zwanzig Schuhlang gewesen, auch ihrer ganzen Länge nach Früch,te getragen. Und betrachten wir die Zweige einesgesunden hochstammigen Baumes genau, so werdenwir verschiedene von zehen, zwölf und mehrern Iah-ren wahrnehmen, die voll solcher Reiser (Luriong)sind an denen jährlich eine ziemliche Menge vonFrüchten wächst.
Den Sommer über mus man diese Baume öff-ters durchgehen, um die Herfür wachsenden Zweigean der Mauer oder Spalier fein regulär anzulegen,die vorwärts heraus stehenden aber und falschen Ae-ste, wann welche wachsen, wegzuschaffen. Da-durch kommt die Frucht so wohl an die Sonne alsan die Lufft, welches sie nicht nur schöner, sondernZ)y 2 auch