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Theil 2 (1751)
Entstehung
Seite
163
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^der drey freche Zweige; daher ist es viel^lamer junge Pflanzenzu wählen,iu-^. Weise den Boden für diejenigen

d>) ^ten, so an Wänden stehen sollen, ist ebenes wie bey den Pfersichen; und so verhältdem 5^) dem Beschneiden der Wurzel und'vjg daher ich solches nicht wiederholen

dc!^ Weite in welcher diese Baume stehen sollen,tt'cht unter vierzehen, oder sechzehen Schuhena?/. ^^d ^^nn die Wand niedrig ist, sollen sieWehen Schuh von einander stehen.ha>^ " wollen einen mittelmässigen Bodenlind / ^^er ""6 und schwehr, noch zu leicht^ ^ insMiein in keinem von

cv>?M gut thun : und diejenigen Sorten, so anAAden gefianzet stehen, sollen ostwärts oder sud-«Iz stehen, welches diesen Früchten besser ist,keli-i ^ südliche Lage haben, als in

jy lie gerne einschrumpfen und trocken werden;iu d Sorten werden ganz mehlicht, wann siein der Sonne stehen; die meisten aber wer-'u Spalieren sehr wohl reif, wann man sie^tracurer.

Nebt Leute die die Pflaumonbaume ins freyeGanzen, und da tragen einige der gemeinenl'ö/n > sehr wohl; alleine die Frucht ist lauge so^uchr, als wann sie an Spalieren wächst,k-v, werden sie alsdann von starcken Winden leich->>,?stossen und abgeworffen. In Spalieren müs-eben so weit von einander stehen, als an den, auch hat es mit dem Beschneiden undubrigm Wart einerley Beschaffenheit; wask ° M Folgenden von der einen Manier gesagetA das verstehet sich eben auch von der andern,^flaumenbaume bringen ihre Fruchte nichtsvlti ^ des letzten Jahrs, sondern auch angei, ^ Sprossen die aus dein zwey- und drcyjahri-wachsen; daher ist es nicht nöthig, daß'dre Aeste in der Absicht beschneide, damit derüberall, jährlich, neue Sprossen treibe, wieke>, ?"^lstchen, Necrartnen ze. gemeldet Wor-te ie mehr man diese Baume beschneidet,lw^er wachsen sie, bis ihre Krässte erschöpfet'bcn ^ dann Gummi fiiessen lassen und verder«Daher ist es bey Wartung dieser Bäumefür Ersten, daß man ihre Schossen, wann sie her»yq/Uunen, horizontal und in gleicher Weite,M " Podien der Lange ihrer Blätter, anlege,"'Hl genug Aeste da seyn, um die leerendes Baumes anzufüllen, so kan man mit An«die Schossen abzwicken, wie beydensolchen qezeiget worden, welches machet, daßf^^kenäste treiben, die diese leeren Stellen aus«^ ^ aber im Wachsen sind, sollen al-s«t ,,^^s wachsende Schossen bey Seite geschaf-^enti i dieiemgen so stehen bleiben sollen, feinl>r-derd' die Mauer oder das Spalier gezogen^ dadurch werden sie nicht nur allein schöner,ve un>? ^ "m der andere der Son»Luffr geultsftn. UberdieseS wird hiedurchchez ^5^ weich und im Wachstum erhalten, wel-^ille ^s^iehet, wann sie, den Sommer über,^dciiw'uan^ von andern Schossen beschattet, und^eil m einmal an die Lufft gebracht werden,Schossen wegnimmt, oder an ihrenMgen Ort bringet,qe ^.^an auf diese Weise die Baume, so lan-Achsen, fieissig durchgehet, so werden sie des"^deus beym Winterschnitt wenig nöthig ha-°"ches, wie ich vor gesager habe, bey allen

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Arten des Steinobstes von übler Folge ist. Uber-dieseS treiben verschiedene dieser Baume, am Endeder Schossen vom vorigen Jahr Blüthknospen, be-schneidet man also dieselben, so schneidet man dieFrucht mir hinweg, die Schossen aber werden hie-durch nur vermehret: dann schneidet man einenZweig ab, so treiben die gleich unter dem Schnittbefindliche Augen, insgemein zwey oder mehrersSchossen, so, daß durch solch unvorsichtig Be-schneiden gar viele ihre Bäume mit Zweigen anfül-len, und dadurch machen, daß die wenigen Früch-te, so die Bäume bringen, sehr klein und unge-schmack werden, gleichwie man, insgemein, nur ingar zu vielen Garten findet, obschon vielleicht der-jenige, so die Aufsicht darüber hat, sicl) für einenvollkommenen Meister in seiner Kunst ^t: dannnichts ist gemeiner, als daß man siehet, wie jederAst eines Fruchtbaumes dein Messer herhalten muS,es mag nun gleich den verschiedenen Sorten vor-traglich seyn, oder nicht.

Wann diese wenige Regeln gehörig beobachtetwerden, können selbige zum Unterricht, wie dieseFruchtbäume zu tractiren, hinlänglich genug seyn:daher will ich nichts weiter davon vorbringen, weitein Mehreres den lehrbegierigen Leser nur verwir-ren könnte.

, (vom , falsch, und

^.cÄcia^VirZizn ^czcis Insgemein virgi-nischer Schotendorn, unächter Schotendorn.

Der Characrer ist:

Ec har eine Papilionsblume, aus deren Blu-menkelch ein Sumpfe! entspringet, den eine ge-franzre Hc-.ur umgiebc, und der nachgehende zueiner Schöre wird, die sich in zwey Theile off-ner, in vvelcken verschiedene nierenformgie Saa-wen enthalten sind.

Die Sorten sind:

i'sxuiZQ4c.5clz vulgans. lourn» GemeinerVirginischer Schotendorn.

2. ?L5iiLo.^c^cl-v ^mericzna lztisolia, ilore ro-leo.

z. ^mcriczna, ilore pvrzmiclato

coccineo. ?lum. L^r. Unächter amertcanisct?crSchotendorn, mit scharlachfarben, pyramidenför-mig wachsenden Blumen.

4. ?5iML>0äL»ci4 ^mcricznA, liliczuis zlztiz.?!um. Unächter americanischer Schoten-dorn, mit geflügelter Schote.

s. I'zxullväcäclä ^mericznz lztifolia, ilorikuspurpureis. ?Ium. Lzr. Unachter americanischerSchotendorn, mit breitem Blat, und purpurfar-ben Blumen.

6. pzeuvoäczciä ^mencanainZens, fruAu cc>c>cinco, nigr» mzcul-l notato. ?lum. (I,r. Unäch-ter americanischer Schotendorn, mit scharlachfar-ber, schwarzgefleckter Frucht.

7. pzxui)0A,cxci4 ^mericanz, fraxini folio, k<z>ribus violaceis. l'Ium. Unächter americani,scher Schotendorn, mit Eschenblättcrn, und vio-lerfarben Blumen.

Der erste dieser Baume ist in Engeland sehr ge,mein , sonderlich in den Gärten um Londen, wo-selbst verschiedene sehr grosse und alte Baume sind,die etliche Jahre lang stehen; die zweyte Sorte aberist jetzt in tLngeland sehr rar.

Ss - Man