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ihr Safft ist sehr süs, und um die Mitte des Au,tsusts wird sie reif.
18. I ^KUXUL fruc^u rotunclo e viricli ^avelccnte,carne clura , üiaviKmo. Runde grÜNgelblichtePflaume. ( l be Lrcen (ZzZe l'Ium ). Dieses isteuie der besten Pflaumen in tLngeland,von mittle-rer Grosse, rund, und von aussen gelblichtgrünerFarbe. Ihr Fleisch ist vest, dunckelgrün, und ge-her vom Stein. Ihr Safft ist unvergleichlich wohltgejchmack. Der Baum trägt starck und die Fruchtwird zuEndedes^ulii reif. In Frankreich heistsie
o. i. grosse Damastener Pflaumen.
19. ZM^Zäalino. lourn. KoF»sn<ie . das ist, Hahnenhoden. Ist eine länglichtsFrucht, in der Mitte tief gespalten, so, daß sie denHoden gleichet. Von aussen ist sie weislichter Far«be mit Rorh gestreift. Das Fleisch hängt vest amStein, auch wird sie spat reif.
20. l>v.U5iu5 fruAu rotunäo, ilzvo, äulciiümo.v»-^' Die Drapdorpfiaume. Ist eine Fruchtmittlerer Grösse, aussendn schöner gelber Farbemit rothen Flecken oder Streifen. Ihr Fleisch istgelb, voll köstlichen Sasstes. Der Baum tragtstarck, und die Frucht wird zu Ende des I"li»reif.
21. ?KUXU5 kruätu ccrci coloriz. I'ourn.
.. d. i. St. Catharinapflaume. Isteine grosse, eyförmige, etwas platte Frucht. Aus»sen ist sie agtsteinfarb. mit weissen Staub bedecket;das Fleisch aber ist schön gelb, trocken und vest, han-get vest am Stein, und hat einen sehr angenehmenGeschmack. Sie wird zu Ende des AuIufti reif,und wird gerne am Baum trocken,wann derHerbftwarm und trocken ist. Sie taugt sehr wohl zur^onserv't; und der Baum tragt hauffig.
22. ?ku>!us iruAu ovato rubente, ciulci. Kö-
nigspflume. Dieses ist eine grosse Frucht, eyför-mig, Zegen den Stiel zu aber spitzig. Von aussenist sie hellroth, mit weissem (Vtaub bestreuet. DasFleisch Hanger am Stein, und hat einen zarten Zu-ckergeschmack. Sie wird zu Ende des Iulii reif.
2z. ?ku>M8 fruAuparvo, ex viriäi ilzvescente.lourn. Mirabellen. Dieses ist eine kleine, rundeFrucht, aussen grünlichtgelb, dasFleisch gehet vomStein, ist schön hellgelb. und hat einen zuckersüssenSafft. Der Baum trägt starck, und die Fruchtwird mit Anfang des Aiigusts reif.
24. Lrignomcnlis, fruöiu suaviillmo.
1°ourn. ^»»- <ie L,Brignolcrpflaumen.Dies ist eine grosse, eyförmige Frucht, gelblichterund aussen mit roth untermischter Farbe. DasFleisch ist schön gelb , trocken, und von köstlichemGeschmack. Sie wird um die Mitte des Augustsreif, und wird unter allen bekannten Pflaumen fürdie beste zur Conserve gehalten.
Zs. PKU5IU5 fruAu MZgno, c violzcco rubente,
serotino. l'oum. j). i. dieKaiserin. Ast
eine grosse runde Frucht, .violetrocher Farbe, starckmit weissem Staub bedecket. Das Fleisch ist gelb,hänget vest am Stein, und ist von angenehmen Ge-schmack. Sie wird nm die Mltte des Septem-bers reif.
26. pkunuz fruAu ovzto maximo, ilavo. I'ourn.^/o»F-«7,wird auch die Pflaume von>Venc,rvorch genannt. Ist eine grosse eyförmige Frucht,so wohl innen als aussen von gelber Farbe, und sie-bet der Pflaume Sonum nagnum gar viel gleich.Hingegen gehet an dieser das Fleisch vom Stein,welches an der andern nicht geschiehet. Sie wird
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zu Ende des Augusts reif, lässt sich auch Äxheben, aber wegen ihres gar scharffcn Sasttesroh essen. Der Baum trägt starck. ^
27. ?KUXU5 kruÄu Majore, rotunäo ll'oum. cen?.et/t, das ist, KirschMUDiese Frucht ist insgemein so gros als dieherzkirfchen, rund und rother Farbe. Jh^^lang, wie an einer Kirsche, welcher diese 0^^,ähnlich, daß sie von weiten nicht davon zu » ^scheiden. Die Blüthe dieses Baumes k?mtl>
Frühling sehr frühe, und verdirbt wegen ihrer? ^
lichkeit öffterS von der Kälte; im Frühling ^macht sie einen anmuthigen Prospect: dann ^Bäume blühen insgemein zu einer Zeit mu ^Mandeln, so, daß wann sie unter selbigenein schönes Ansehen machen, ehe noch andere ^ten ausschlagen; will man aber die Fruchteso müssen sie an einer Mauer gegen Sudost lw-> ^
28. pkunus fruAu albo oblonZl'utcuIo,
lourn. Die weisse Birnpflaume. Diese Fruct'^.gut aufzuheben, aber roh unangenehm zu „Sie wird sehr spat reif, auch pflanzt man siein Garten, als nur um Stämme zu haben, 'zarte pferftchsorrcn darauf zu pfropffen, wozu ^ser Baum, unter allen andern Pstaumcnsorrcn,
den besten gehalten wird. . . ^
29. t^unus D>e
pflaume. Ist eine langlichte platte Pflaume, ^dunckelrother Farbe. Der Stein ist gros ,Fleisch hingegen ziemlich dünn und ungejchw"so, daß man diese Sorte, wie die vorige, vorn"lich zu Stämmen brauchet.
zo. P^UdiUZ fruÄu parvo violacco. St-lianSpflaume. Ist eine kleine Frucht, dunckc>lerfarb, mit einem mehlichten Staub bestr^ ,Das Fleisch hangt dichte amStein,und wird in cw ,guten-tzerbstauf demBaum trocken. Dieserwird fürnehmlich zu Stämmen gebraucht, um ^besten Sotten von Pflaumen und pferstcdenauf zu oculiren, welches auch mit derSrüsseli!^ ^Apricose geschiehet, die auf einem andernnicht so wohl wachst.
ZI. !>KUNUS 5xlveüriz Major. ^ L. DerschA^,
ze Schlehendorn. Wächst in verschiedenenlen von Gngeland wild in den Hecken, und n"selten in Garten gezogen. jj
Z2. ?k.UKUs s/IveKris, fruäiu mzjore alb«.5yn. Der weisse Schlehendorn. Wächst wild nder vorige, und wird selten in Gärten gezogen-^
?z. ?KUMIS l^Iveliris. t^cr. j^mac. ^
Schwarzdorn. Ist überall in den Hecken seb^mein. Man braucht ihn fürnehmlich zuwie den VDetsdorn zc , wozu er gar tauglich "weil er geschwind wachst. ^
Alle Pflaumensorten werden durchs Ocul'.oder Pfropffen auf die Baume der io , 1 l , ^29, zo Sorte, oder auch auf andere Pfiau>»Wildlinge, fortgepflanzet. Wie diese StämA ',,ziehen seyn, ist bereits in dem Artickel Vaump) zgezeiget worden, daher ist es nicht nöthig,! 1^'?^hier zu wiederholen; doch ist zu mercken, bap ^
Oculiren bey denjenigen Sorten von FruchtbaU"' ^
die gerne Gummi geben, besser seye, als dasfen, wodurch sie stärcker verwundet werden- ,
Wann man die Bäume versetzet, sollen sterilOculiren an, nicht älter als ein Jahr seyn:/^,,sind sie alter, so schlagen sie selten wohl an, uu ^sie gar leicht den Krebs bekommen; oder wamja auch wohl wurzeln sollten, so treiben sie insgcm ^
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