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Theil 2 (1751)
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97
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wok! Ü5 nicht für tauglich, weil selbige seltenwer?!.! 5 ^ ^ ln der Sonne stehen , auchael ^ < niemalen besonders hoch, indem dieStewErde kriechen , wann sie nicht unterstü,° werden, und also in nassem Wetter gerne faulen.

Sorte wird zwey bis drey Schuhim /-n ^ ausrechte Stengel,auf welchenNack i Purpurfarbe Blumen wachsen, wor,^rade Schoren kommen/ in denen lang,»ei v ^^e Saamen enthalten sind. Die Wur,Pflanze dauert etliche Jahre; ihre Stengel^ Winter, gehen aber im folgenden

?! wieder auf. Sie liebet einen trockenen fri-ter k und verdienet in grossen Rabatten un«sie schatten der Baume einen Platz, woselbstch^ ^jwohl treiben, und ein feines Ansehen ma,

l)a,^ fünfte Sorte wurde vor diesem im Gewächs,aber Pflanze gehalten, sie vertragt

«ine, unseres Clima sehr wohl, wann sie in

Nia- !^^nen Boden gepflanzet stehet; und dieje,l»/» Wurzeln so im freyen Feld stehen,tragen vielse Blumen als die inTopffeu. ES blühet die,c,,,^anze im April, bringet aber in diesem LandUnguten Saamen.

h. -^ie ersten fünf Sorten können entweder aus^ Saamen, oder durch Theilung der Wurzel,bey der ersten Sorte gezeiget worden, fortge,^^»et werden; und wann sie in den Rabatren des^rtens am rechten Ort stehen, machen sie eine an-Mkhme Varietät. Da sie überdieseö noch bauer,M sind/und wenig Wart brauchen, so verdienen

'n jedem guten Garten einen Platz.5 .Die sechste, siebende, achte und neunte SorteM sehr dauerhaffte Pflanzen. Sie können imschling Saamen fortgepflanzet werden,

Man m eine Rabatte von frischer Erde säet, so^ allein die Morgensonne hat; wann hernach dieganzen aufgehen, muS man sie sorgfältigst, vom^u'raut reinigen, und wo sie zu dicke stehen,dünnerMchen. Um Michaelis darauf soll man sie auS-s °tU,und dahin versetzen, wo sie bleiben sollen; die,!i» ^ mus ein)attiger Platz,oder auch die Quar,. ^ kines Lustwaides seyn, wo diese Pflanzen ausser,vtUljch treiben werden, und wann sie hcrnach imWhling blüben, machen sie in solchen Plätzen,wo^Ne bessern Pflanzen fortkommen/eine angenehm«Mnctät; um dieser Ursache willen aber verdienenw grossen Gärten einen Platz.

Die zehende Sorte ist in den wärmsten Theilen^t! America , Asta und Africa sehr gemein.. Der'vaame dieser Sorte wird, um ihrer SchönheitMen, häuffig aus IlVestindren nach Enzelandge«rächt. Er ist rund und harr, schön scharlachfarb,^1 schwarzen Auge, und etwas kleiner alsMsen. z)ie Einwohner des Landes,wo er urspring,'H wächst, reihen ihn an, und hängen ihn zur Zier,^ um den Hals; die Blätter der Pflanze aber wer,,-^wanchmalen statt des süssen Holzes gebraucht,"vem man dafür hält daß sie das Leibreisen hindern.

5h Es wickelt sich diese Pflanze um Alles was von^"men oder Stauden nahe um sie wächst , wirdichenbis zwölf Schuh hoch, und dauert etlichew .Vlumen wachsen an zarten Stengelnlen bder Büschel, wie an den Phaseo,

di^. ^ purpurfarb. Auf sie folgen kurze,e schottn, in welchen der Saam« enthalten ist.^ -Die ctlffre Sorte hat D. N?ilh. Houstoun in

vicr.!k!^ Decket, die zwölfte, dreyzehende undgehende hat eben derselbe in VerMruy,in Spa,

U. Theil.

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mschwestindien gefunden. Da diese fünf letztenSorten urspringlich in warmen Landern wachsen,so sind sie sehr zart, und müssen daher in Glashäu-sern gekalten werden, sonst kommen sie inEngclandnicht fort. Man ziehet sie aus dem Saamen, denman bald im Frühling , in kleine Töpffe, die mitleichter, fetter Erde angefüllet sind, säen, und in einLohbeet eingraben muS , wobey zu beobachten, daßman die Erde öffters anfeuchte, sonstgehet der Saa«me nicht auf, sonderlich von der zehenden Sorte,als welcher sehr hart ist, und öffters ein gantzeSJahr in der Erde liegen bleibet, wann man ihn tro,cken kält. Wann die Pflanzen aufgehen,müssen siesorgfältig aus den Töpffen heraus genommen, undjede in einen besondern kleinen Topf, so mit fetterErde angefüllet, gesetzet, und wieder in das Lohbeeteingegraben werden, wobey )U beobachten,daß mansie im Schatten halte, bis sie Wurzeln geschlagen.NachgehendS mus man ihnen alle Tage bey warmenWerter frische Lusst geben, und sie öffters begiessen.Bey dieser Wart nehmen die Wanzen sehr zu,unddie von der zehenden Sorte werden in wenig Wo-chen die Glaser des Mistbeetes erreichen, wann derTrog desselben nicht sehr hoch ist. Daher muS mandiese heraus nehmen, und in das Lohbeet im Glas«kaus eingraben, wo sie zum Wachsen Platz haben.Es müssen diese Pflanzen mir Stecken unterstützet,oder nahe an eine Trillage gesetzet werden,an welcheman sie anbinden mus , sonst überlauffen sie Alles,so nahe um sie herum wächst.

Weil die andern Sorren niedriger wachsen, kanman sie bis um Michaelis im Mistbeet lassen, dadie Nachte kalt zu werden anfangen, da sie dann indas Glashaus gebracht, und in das Lohbeet einge-graben werden müssen, woselbst sie wie andere zaneausländische Pflanzen zu halten sind. Auf dieseWeise können sie den Winter hindurch erhaltenwer,den, und im folgenden Sommer blühen sie. DiesePflanzen perenniren, sollte also ihr Saame nicht reifwerden, so lassen sich doch diePflanzen etlicheJahrserhalten.

Ovon ich Frabe, weil dieErde umgraben werden mus, ehe man den Saamensäet). k.ice. Reis.

Der Character ist:

Die Aörner machen eine Rispe oder Buschaus, und sind meistens eyförmlg , mir einer di-cken Hülse bedecket, und errvas der Gerste gleich.

Es giebt nur eine Sorte dieser Pflanze, nämlich:

Okvxz. Kiattk. Der Reis.

Diese Frucht wird meistens in den orientalischenLändern gebauet, wo sie der Einwohner vornehmsteNahrung ist, auch bringt man sie jährlich gar häuf-fig nach LngelandMd nach andern europaischenLandern,wo man siezuWürsten-c.garviel gebraucht;in diesen nordlichen Ländern aber, lässt sie sich,als znzart, ohne durch Kunst, gemachte Wärme nicht zie»hen; hingegen in dem südlichen Theil von Carolin»ist aus dem Saamen den man vormals dahin gesen«det, eine grosse Menge gezogen worden, auch hatman gefunden, daß sie daselbst eben so gut fortksm«met,als in ihrem Vatterlaud, welches unsern ame-ricamschen Lolomen zu keinem geringen Vortheilgereichet.

Diese Pflanze wachst in einem feuchten Boden,den man, wann sie aufgegangen, mit Wasser über,schwemmen mus. Wer sie also in Gngeland ausCuriosität ziehen will, der mus den Saamen in ein

Bb Mist,