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?. Xtvkrus mmor vuIZzri's. L. ?. Jnsge-meill der Myrtenbaum mit Thymianblättern.
4. Xlrkrus foUo öuxi. 8ku^I. Loerk. Inä. Jns-gemein der Myrtenbaum mit Buchsblättern.
f. Vtvk'rus kolüz minimig Kc m«crc>n»tl5. (!. ö.
?. Insgemein der Myrtenbaum mit Rosmarin,blättern.
6. Xt^kruz kore pleno. Lorn. Insgemein derMyrtenbaum mit gefüllter Blume.
7. Xivkrue foliiz oclore nucis motckarX, caull-culis rubentibus, vulgo oäore citri. Lcku/.!. Loerk.tnä. Insgemein Muscatenmyrten.
8. Loetica snZutiikolia. LW5. Schmat-blätteriger, spantscher Myrtenbaum; insgemein, deraufrechte Myrtenbaum.
9. K4v«,rus baltzmica, tolüz mal! ZranstX. tl. 1^.Der Myrtenbaum mit Granatenblättern.
»0. Xtvv.'ru8 latifolia Loetica lecunäa, vcl L0IÜ5^zurims confertim nzscemibus. L. L. ?. Der Myk-tenbaum mit Lorbeerblättern.
11. Xtvn.'rus minor , faüis ex »Ibo variegatis.Dergestreiffte Myrtenbaum mit Thymianblättern.
12. Klerus kolnz o^ore csuli'culis rubemibuz, foliiz ex lutecz varieZatis. Der
gestreiffte Muscatenmyrtenbaum.
i z. foIÜ5 mucronalis, ex sldo 6c viriä»
varieAZtis, fIvlcullZ rubrc» canäiäis. Lcrrk. Inä.
Insgemein der gestreiffte Myrtenbaum mit Thp-mianblättern.
14. XäVkrus I^rikoli^ K.omZ7>a, folüs ex luleovsnezzris. Der breitblätterige Myrtenbaum, mit^estreifften Blättern.
Es giebt noch verschiedene andere Varietätendieser Pflanzen, die in den Gärten der Liebhabergehalten werden: die hier angeführten aber hab» ichin den Gärten um Landen gesehen.
Es können alle diese Pflanzen aus abgeschnitte-nen Zweiglein fortgepflanzet werden, und die besteZeit dazu ist im Iulio / da man die geradesten undrräfftigsten Reiser auslesen soll / die bey sechs oderacht Zoll lang, und an denen muenher die Blatter,zwey Zoll weit, abgestreifft seyn müssen, auch soll der,jenige Theil,der in die Erde kommet,gedrehetwer-den. Nachdem nun so viel Töpffe als man Reisereinsetzen will, mit leichter fetter Erde angefüllet wor-den, so setzt man die Reiser, zwey Zoll weit von ein-ander darein , drücket die Erde vcst darum zusam-men , und begiesset selbige, daß sie sich setze. Hier-auf bringt man die Töpffe unter einen gemeinenMistbeettrog, und gräbt selbige in etwas alten Mistoder Loh ein, als wodurch verhindert wird, daß dieErde nicht zu starck trockne; doch müssen sie in derTageshitze sorgfältigst mit Matten im Schattengehalten,und nach Beschaffenheit derwarmen Wit-terung ihnen Lufft gegeben werden, wobey nicht zuvergessen, daß man sie allezeit um den andern oderdritten Tag begiesse, so man findet, daß es die Erdsin den Töpffen nothig habe. Bey dieser Wart,werden die Reiser innerhalb eines Monates gewur-zelt seyn, und zu treiben anfangen, da man sie dannnach und nach an die freye Luffc gewöhnen, und zuEnde des Augusts darein setzen kan, doch so, daßsie gegen die kalten Winde verwahret stehen ; undda können sie bis in den Ocrober bleiben. Um die«se Zeit aber seht man sie in das Gewächshaus, undzwar an den kuolstenOrt, damitman ihnen bey ge-lindem Wetter Lufft geben könne: dann sie wollennur gegen sirenge Kalte verwahret seyn, ausgenom-men der MMcndaum mir Lorbeerblättern, und
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der gestreiffte Muscarenmyrtez'.baum, welche ^was zarter sind, als die übrigen, und warmer stehenwollen.
Den Winter über müssen sie össters begossen wer«den, und so man etlicher abgestandenen Blatter g«wahr wird, soll man sie bestandig abpflücken,und dieTöpffe vom Unkraut rein halten: dann lasst man die,ses wachsen, wird es die jungen Pflanzen baldüber-lauffen und ersticken.
Im folgenden Merzen sollen die Pflanzen sorg«faltigst aus den Töpffen genommen, an den Wur^zeln von jeder ein Erdbälle gelassen, und jegliche ineinen besondern kleinen, mit leichter,fetter Erde an-gefüllten Topf gesetzet werden, wobey zu beobachtendaß man sie wohl begiesse, damit sich die Erde umihre Wurzeln setze; auch müssen sie so langein einemschattigen Ort des Gewächshauses stehen, bis sisWurzeln bekommen , hernach gewöhnt man sie andie Sonne und Lufft; im May aber setzt man sie indie freye Lufft, an eine Hecke, damit sie für starckenWinden verwahret seyen.,
Den Sommer über müssen sie häuffig begossenwerben, sonderlich da sie in so kleinen Töpffen ste-hen, welche in dieser Jahrszeit bald trocknen ; da-her soll man sie so stellen, daß sie nur alleine die Mov-gensonne haben, dann wann sie zu starck in decMittagssonne stünden , so würde die in der Erdesolcher kleiner Töpffe enthaltene Feuchtigkeit baldverrauchen; solches aber könnte die Pflanzen in ih«rem Wachstum gar sehr zurück halten.
Im folgenden August mus man die Töpffe be-sehen, und schauen, ob die Wurzeln der Pflanzennicht durch die Löcher im Boden der Töpffe gedrun-gen; findet man solches, so sollen sis in etwas grösse-re Töpffe versetzet werden, die man mit der näm li-chen fetten Erde anfüllet, wobey zu beobachten, daßman die Wurzeln, die an den Seitender Töpffemit einander verwickelt sind , beschneide, und dieErde, aussen an dem Ballen herum, mit der Handein wenig auflockere, auch etwas davon hinweg neh-me, damit die Wurzeln desto leichter in die fristeErde durchstechen können.^ Hierauf mus man s-ewohl begiessen, und die Töpffe so stellen, daß sie fi-estarcken Winden verwahret werden können. Auchkan man um diese Zeit die Pflanzen beschneiden,« urihnen eine reguläre Form zu geben; sollten sie al erkrumm wachsen wollen , so mus man einen dünnengeraden Stecken zu ihnen stecken, an welchem Ml.'Msie anbindet, damtt sie gerade wachsen.
Werden sie auf diese Weise in ihrer Jugend ge-jogen, so werden hernach ihre Stamme, wann sieerstarcket sind, ohne Unterstützung . gerade bleiben,und da kan man ihre Aeste so beschneiden, daß heentweder Kugeln oder Pyramiden formiren; diesesaber ist die beste Manier, diejenigen Pflanzen, siman im Glashaus hält, und eingeschranckt bleibenmüssen, hübsch zu erhalten; alleine sie werden sodannnicht blühen, und daher soll die Sorte mit gefüll-ten Blumen nicht beschnitten werden , weil ihregrösste Schönheit in ihren Blumen bestehet. E6wird aber auch nöthig seyn , eine oder zwey Pflan-zen von jeder Sorte wild wachsen zu lassen, um ihreZweiglein zu Blumenstraussen :c. gebrauchen zu kön-nen ; we»t diejenigen, so man beständig unter derScheere gehalten, wann man ihre Zweige abschnei-det , sehr verstellt werden.
Nachdem diese Pflanzen grösser werden,nachdemmus man sie auch jahrlich in grössere,und nach ihrenWurzeln proportionale Töpffe versetzen ; doch hatman sich auch in Acht zu nehmen,daß d:e Töpffe nichtzu gros seyen; weil sie solches schwach und flatterig
würde