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2 (1907)
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548
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Oxygenium.

stimmt. — Nachdem die gefundenen Phosphorsäuremengen auf Procente der Trockensub-stanz der angewendeten Teigwaaren berechnet wurden, liest man mit Hilfe dieser Zahlden bei der Fabrikation zur Verwendung gelangten Zusatz von Eiern zu je 1 Pfund Mehlin den nachstehenden Tabellen ab, und zwar in der Weise, dass etwa sich ergebendewesentliche Bruchtheile von Eiern nach oben auf die nächst höhere halbe oder ganzeZahl abgerundet werden.

Vervollständigt müssen diese Daten werden 1) durch die Bestimmung der Asche,2) der Gesammt-Phosphorsäure. Diese muss in der Weise ausgeführt werden, dassman das Untersuchungsobjekt mit einer genügenden Menge Natriumkarbonatlösung ein-trocknet, verascht und in der salpetersauren Lösung die Phosphorsäure nach der Molyb-dän-Methode abscheidet und als Magnesiumpyrophosphat zur Wägung bringt. 3) Be-stimmung der Stickstoffsubstanz.

Tabelle A.

Bei Verwendung des Gesammt-Ei-Inhaltes

Die Trockensubstanz der so dargestelltenTeigwaaren enthält im Mittel

AscheProc.

Gesammt-Phosphor-säureProc.

Lecithin-Phosplior-säureProc.

S tickstoff-substanz

Proc.

Tabelle B.

Bei Verwendung von Eidotter

N 55

M u *

SÄ

Die Trockensubstanz der so dargestelltenTeigwaaren enthält im Mittel

AscheProc.

Gesammt-Phosphor-säureProc.

Lecithin-Phosphor-säureProc.

0,5650,6640,7580,8480,9331,0131,0901,1631,2341,3001,3641,426

0,27160,31100,34820,38340,41720,44900,47950,50860,53620,56260,58800,6123

0,05130,07860,10440,12890,15220,17440,19540,21550,23480,25310,27070,2875

12,99

13.9214,8115,6416,4417,20

17.9318,6219,2819,9120,5021,09

10

11

12

0,4880,5160,5420,5680,5930,6170,6400,6620,6830,7050,7250,745

0,27200,31270,35200,39010,42680,46250,49680,53010,56220,59370,62390,6533

0,05180,0S010,10750,13390,15940,18420,20810,23130,25370,27550,29660,3171

Oxygenium.

I. Oxygenium. Gas Oxygenium. Oxygenium gasiforme. Sauerstoff. Oxygene(franz.)- Oxygen (engl.). Atom/eichen O. Atomgew. = 16.

Darstellung. 1) Kleinere Mengen, wie sie zu Demonstrationsversuchen ge-braucht werden, kann man gefahrlos darstellen, indem man auf Wasserstoffsuperoxyd,welches mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert ist, Kaliumpermanganat einwirken lässt,oder indem man auf einen Brei von Baryumsuperoxyd mit Wasser (welcher vorher einige

Stunden hindurch gestanden hat!)eine koncentrirte Lösung von Ka-liumferricyanid einwirken lässt. —2) Grössere Mengen werdenzweckmässig durch Erhitzen einerMischung von gleichen Theilen Ka-liumchlorat und Mangansuperoxyddargestellt, nachdem man sichüberzeugt hat, dass das Mangan-superoxyd auch wirklich Mangan-superoxyd und nicht etwa Antimon-trisulfid ist oder mit diesem odereinem anderen Sulfid verunreinigtist. Man benutzt am allerzweck-Fig. 62. massigsten den MüNCKE 'schen Ap-