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2 (1907)
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547
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Ovum.

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festzustellen, ob diese Art der Beurtheilung richtige Ergebnisse liefert. Sind in einemgrösseren Posten Eier mehrere Sorten vorhanden (man erkennt diese an der Grösse undForm), so sind die einzelnen Sorten erst auseinander zu sortiren, und dann ist jede einzelneSorte zu prüfen. Man darf weder die spec. schweren Eier für gut, noch diespec. leichten Eier für verdorben erklären, bevor man sich nicht durch Auf-schlagen von Stichproben von der Richtigkeit dieser Beurtheilung über-zeugt hat.

Aquolin. Bindemittel für Farben auf jeder Unterlage. Ist ein Gemischvon flüssigem Eiweiss mit Fetten und Seifen.

Aquolin-Siccativ. Gemisch von wachsartigen Stoffen mit Kohlenwasserstoffen undätherischen Oelen.

Clysma nutriens. Nährklystier. Bouillon 600,0 g, Gelbei 1 Stück, Bordeaux-Wein roth 150,0 g, Natriumbikarbonat 0,5 g, Natriumchlorid 0,2 g, Opiumtinktur, (einfache)4 Tropfen, Pepton 60,0 g. ■— 2) Gelbeier 2 Stück, Pepton trocken 10,0 g Rheinwein, (guteSorte) 120,0 g, Bouillon 250,0 g.

Eier mit einem an Eisen und l'liospliorsiinre reichen Eigelb. Um diese zurKräftigung von Rekonvalescenten empfohlenen Eier zu gewinne#, muss man dem Trinkwasser,welches den Hühnern gereicht wird, Ferrosulfat, und dem Trockenfutter Calciumphosphatzusetzen.

Eidotter-Seife, zur Kopfwäsche. Olei Cocols, Sebi bovini, Liquoris Natri caustici(15 Proc.) ää 40,0, Vitellum ovorum sex, Olei Citri 5,0. Man bereite durch kalte Ver-seifung eine Seife.

Eierkognak. Man verreiht S Gelbeier mit 30,0 g Zuckerpulver und mischt 100,0 gKognak und 1,0 g Vanilletinktur dazu.

l'eptonisirte Eier-Klystiere nach Ewald . 4— 6 Eier werden mit einer Mischungaus 1,2 g Salzsäure (von 25 Proc. HCl) und 200 com "Wasser, ferner 3—5 g Pepsin wäh-rend 10 Stunden bei 40° C. im Brutschrank und dann noch weitere 6 Stunden an einemnicht zu warmen Orte gehalten.

Yitellm-Creme. Eigelb-Toilette-Creme Bernegau . Eigelb, präservirtes, nachBernegau (durch S. Berg Nachfolger in Dresden zu beziehen), Olivenöl benzoinirt, Wollfettwasserfrei je 1 Th. Man bereite einen Cr§me.

Crcnior amygdalinus. Gelatina actlierea.

Crßme aux amandes. Rp. Albuminis ovi recentis 20,0

Rp. Viteilum ovorum quinque Aetheris 80,0.

Sacchari pulverati 20,0 Durch heftiges Schütteln entsteht eine gelatinöse

Emulsionis seminis Amygdalarum 40,0. Masse.

Man erhitze die Mischung im Wasserbade unter Glyceritum Vitelli (U-St.).

Umrühren, bis sie dick wird. Glyconin.

Rp. Vitelli ovi 45,0

Cremor ovorum. Glycerini 55,0.

Eiercrgme. Linimentum vitellinatum.

Rp. Viteilum ovorum quinque Rp 01ci 01iyae 2QQ

Sacchari pulv. 30,0-50,0 Vitellum ovi unius

Lactis vaccini 50,0. ij n j men tum; äusserlich bei Verbrennungen

Man erhitze die Mischung im Wasserbade unter un( j Hautkrankheiten.

Umrühren, bis sie dick wird.

Mixtura Stockesii Münch. Ap.-V.

Eau albumineusG (Gall.). Rp- Spiritus e Vino 50,0

Aqua albuminosa. Ei weiss wasser. Viteilum ovi unius

M . „ .. Sirupi Sacchari 20,0

Rp. 1. Albumen ovorum quattuor Aquae adl60 0 _

2. Aquae destillatae 1000,0 g

3. Aquae Aurantii florum 10,0. Ilamb. V.

Man mischt 1 allmählich mit 2, seiht die Mischung Rp. Vitella ovorum duorum

durch ein Haarsieb oder verzinntes Sieb und Sirupi Cinnamomi 30,0

fügt 3 hinzu. Als Gegenmittel bei Vergiftung Spiritus e Vino 60,0

durch Quecksilberchlorid. Aquae q. s. ad 200,0.

Bestimmung des Eigelbs in Teigivaaren. Nach Juckenack . Dieselbe be-ruht aui der Bestimmung der Lecithinphosphorsäure.

35,0 g der getrockneten und möglichst fein gepulverten Teigwaaren werden mitgewaschenem Quarzsande gemischt und in einem Extraktionsapparate 12—15 Stunden mitabsolutem Alkohol (!) so extrahirt, dass die Temperatur in dem zu extrahirenden Gemisch55—60° C. ist, was bei den üblichen Soxhlet'schen Extraktionsapparaten erfahrungsgemässder Fall ist. Den nach dem Abdestilliren des absoluten Alkohols hinterbleibenden Rück-stand verseift man mit etwa 5 ccm alkoholischer Kalilauge (1 Th. Kalihydrat in 9 Th. Al-kohol). Die Seife wird in Wasser gelöst, in eine Platinschale gespült, zur Trockne gebrachtund verascht. Die Asche wird mit Salpetersäure aufgenommen, in dieser Lösung diePhosphorsäure nach der Molybdän-Methode gefällt und als Magnesiumpyrophosphat be-

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