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3 (1899) Die Choristopetalen. 2
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Dipterocarpus tnrbinatus Gaertn. fil.

Tafel 105.

Ein sehr hoher Baum, dessen Neutriebe nur äusserst kurz und graufilzig bekleidet sind, . Blättereiförmig oder oblong, spitz, beiderseits in erwachsenem Zustande völlig kahl; Fruchtbecher ohne Kantenund Flügel.

Dipterocarpus turbinatus G'drtn.fil. Fr. III. 51. t. 188 ; Ham. in Wem. Soc. VI. 300; Roxi. Fl. Ind.

II. 612; Coromand. pl. III. 10. t. 213; A. DC. Prodr. XVI. (2). 607; This. Dyer in Hook. fil. Fl.Br. Ind. I. 295; S. Kurz, Fl. Br. Birma I. 114; Brandis u. Gilq in Enql.-Prtl. Nat. Pflanzenfam.

III. (6). 257. Fig. 119.

Dipterocarpus laevis Ham. I. c. 299; A. DC. I. c; S. Kurz l. c.

Dipterocarpus Indicus Bedd. For. Ilep. 1864 65. p. 17. (c. icon.).

Der Baum wird bis 65 m hoch, mit einer astfreien, oft schnurgeraden Stammhöhe bis nahezu 40 mund einem Durchmesser bis Uber 2 m; er wirft, wie der vorige, in der Trockenzeit die Blätter; im Neu-triebe sind die Zweige mit einem sehr kurzen, weissgrauen oder gelblichen Filze bekleidet, der nurzögernd verschwindet. Die Blätter werden von Stielen getragen, welche bis 5 cm Länge erreichen,halbstielrund sind und oberseits von einer seichten Regenrinne durchzogen werden; zuerst sind auch diesesehr kurzfilzig; die Spreite wird bis Uber 30 cm lang und in der Mitte oder tiefer bis 20 cm breit; sie isteiförmig oder oblong, kurz oder bisweilen länger und stumpf zugespitzt, sie ist entweder ganzrandigoder nicht zu selten am Rande wellig geschweift, derb lederartig oder glänzend, beiderseits ganz kahlund glänzend, oder nur auf dem gerieften Hauptnerven unterseits sehr wenig behaart. Die Nebenblättersind bisweilen an 10 cm lang, weissgrau oder gelb seidig behaart, an der Spitze aber fast zottig.

Die Bliithenstände sind allgemein einfache, achselständige, wenigblüthige Wickeln, deren Spindelnkaum eine Bekleidung aufweisen; sie werden von einem 2 5 cm langen Stiele getragen. Die Blüthensind 2 3 mm lang gestielt. Der Kelch erreicht nach den grösseren, schmal spathelförmigen, stumpfenZipfeln gemessen eine Länge von 2 2,5 cm, während der kreiseiförmige Becher kaum 1 cm misst; erist entweder nur bläulich bereift oder zeigt einen kurzen Filz, die kleinen Zipfel sind breit dreiseitig,spitz und kaum 2 mm lang. Die schiefen, linealspathelförmigen Blumenblätter erreichen eine Längebis 5 cm; sie sind oft nur auf der deckenden Seite fein filzig und weiss, im Schlünde etwas röthlich.Die zahlreichen Staubgefässe erreichen nicht die Hälfte der Blüthenlänge, sie sind von denen dervorigen Art nicht verschieden. Auch der Stempel, welcher die Staubgefässe mit der stumpfen Narbeein wenig überragt, ist nicht erheblich verschieden, nur ist der Fruchtknoten verhältnissmässig kürzer,ebenso wie das breitere Stylopodium.

Die Frucht ist kegelförmig, aussen feinfilzig, bis 2,5 cm im Durchmesser und wird von demkugelförmigen, dunkelbraunen, lederartigen, nicht gerippten, herangewachsenen Kelch umschlossen. Diebeiden grossen Flügel werden bis 12 cm lang und 2 cm breit, sie sind linealisch und oben spitz, deutlicheinnervig und werden von fiederförmigen Nebennerven durchzogen, die wie der Hauptnerv beiderseitigvorspringen.

Der Same ist von dem der vorigen Art nicht verschieden.