Isländisches Moos.
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dann mit Rhabarber, Kasfcarille, Hirschhorn, ara-bischem Gummi, mitSalep, Simarube, Hampe-schenholz, mit kleinen Gaben der Ruhrwurzel,auch wohl nach Beiinden mit ßilsenkrautextrakt,Mohnsaft, flüchtigem Laugensalz u. s, w. verbin-den. In der Ruhr brauche ich es nicht gernegleit h zu Anfang, es müfste dann eine sogenanntegutartige, schlechthin rheumatische Ruhr seyn.Bei gallichten Ruhren würde ich erst durch Bre-chen und Abführung die scharfe, reizende Galleausführen, ehe ich dieses Mittel empföhl. Brauchtman bei dieser Gattung von Ruhr zu bald solcheMittel, wie das isländische Moos ist: so ziehtman die Krankheit manchmal ohne Noth in dieLänge. Verwandelt sich der Charakter der Ruhr,oder ist er gleich anfangs fau licht: so kann manalsbald isländischas Moos, als T'nee, trinken las-sen. Ich verbinde gewöhnlich Chatnillen, Hol-lunderblüthen , Lein - oder Hanfsaamen damit.Kommt der Kranke sehr von Kräften, ist dieFäulnifs stark, die Reizbarkeit überspannt: sohabe ich mit Nufzen ein Dekokt von isländischemMoos mit Arnika und Simaruba nehmen las-en.Nachdem die Krankheit überstanden ist, zumalwenn hier und da eine vereiterte Stelle d 1 seynsollte: so lasse ich eine geraume Zeit noch islän-disches Moos, gewöhnlich mit Kalkwasser, trinken^
3) Schwindsuchten. Hierin hat das is-ländische Moos den »rölsten Ruf erlangt. Ich
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fasse unter diese Rubrik alle die Krankheiten,wobei die Ernährung des Körpers nicht gehörigvon stalten geht, der Kranke mager und abge-zehrt wird, es mag nun Husten und AuswurfJahn, Mat, Med. Tb, I, D d d da-