Kino-Gummi.
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Im Wasser und Weingeist lost es sich, wiewohlunvollständig auf; durch einen Zusatz von arabi-schem Gummi oder einem andern Pflanzenschlei-me wird seine Mischung mit dem Wasser er-leichtert.
Der vorwirkende Bestandtheil im Kinogummiist adstringirender Stoff, und daher kömmt es auchin seinen IleiJIiräften den adstringirenden Mit-teln, und zwar den stärkeren dieser Klasse, bei;nur wird es selten gebraucht, theils weil es inhohem Preifse stellt, theils aber auch, weil esoft mit Substanzen von geringerem Gehalte ver-fälscht svird. Doch lälst sich nicht laiugnen, dal's«las ächte Kinogummi ein überaus wirksame*Mittel gegen hartnäckige Diarrhöen, Dy-senterien und Lienierien, auch Blut- undS c h 1 ei rn fl iiss e ist, wenn nehmlich bei diesenKrankheiten der Zustand statt findet, welcher denGebrauch adstringirender Mittel erfordert undrechtfertigt, worüber ich mich auf das bei meh-reren anderen Gelegenheiten Gesagte beziehen kann.
Man giebt das Kinogummi zu zahn bis drei-fsig Gran in Pulver oder Aullösung, theils fürsich allein, theils in'Verbindung mit Zimmt undandern gewürzhaften oder bittern Substanzen.Hier und da ist auch eine Tinktnr davon offi-cinell ]
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