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HeUetsorus niger.
glanbe, wir vernachlässigen sie in diesen Krank-heiten ohne Grund. Gewils rührt mancher hart-näckige Flechtenausschlag von krankhaften Um-ständen des Unterleibes her, oder korrespondirtdamit; gar mancher wird durch Härnorrhoidal-exkretion geheilt. Es ist besonders, aber wahr,dafs viele Personen, vorzüglich männlichen Ge-schlechts, wenn sie eine lockere, feine Haut, zarteMuskeln, blr.nde gelbe Haare haben und in ge-wissen Jahren (je früher, desto schlimmer),schnell fett werden, mit Ausschlagskrankheitenzu kämpfen h^ben. Mich dünkt, man könne indiesem Falle vorzüglich viel von der Niefswurzel
erwarten.
8) Wichtig ist die Niefswurzel in Krank-heiten des Verstandes, ob sie gleich auchin diesen Fällen lange nicht mehr so häufig an-gewandt wird, als bei den alten Griechen undRömern. Es läfst sich schon aus dem Vorherge-hender.» begreifen, dafs sie am wirksamsten sey,wo die Ursache im Unterleibe liegt, entweder dafsAbdominalplethore eintritt, wenn z. B. gewohnteBlutfliisse unterdrückt worden sind, oder dafsgallichte und schwarzgallichte Unreinigkeiten dieGedärme iiberkleistern und die Gefäl'se verstopfen,oder dafs Stockungen in den Eingeweiden dierichtige Funktion des Gehirns stören. Manbraucht in diesen Fällen, wie von allen Mitteln,so auch von der Niefswurzel, grofse Gaben, mitKirschlorbeerwasser, Antimonialmitteln. Belladon-na, Schwefel , Kamfer, Quecksilber u. dergl. Inderjenigen Verstandesverwirrung , welche vonKratz- oder Flechtenschärfe entstanden ist, nutztNiefswurzel mit Goldschwefel. Immer kann man
zur