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1 (1818)
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Ferrum

Fieber zugegen ist. Eisen nutzt wenigstens nicht,wenn groise Eitersammlung in irgend einemTheile entstanden ist} es macht den Zustand,wenn auch gerade nicht schlimmer, doch auchselten besser. Eisen ist zuträglich, als prophy-laktisches Mittel, wie Sau vag es will, in sehr klei-nen Gaben, wo skrofulöse Lungensucht zu fürch-ten ist. Auch nutzt es in den meisten Gattungen vonNervenabzehrung, Rückendarre undAfrophie, wo dieSchwindsucht aus Schwäche des Nervensystems ent-standen, oder damit verbunden ist, wo Durchfälle,Blutflüsse und andere erschöpfende Ausleerungenvorher gegangen sind, wo schwächende Gemüts-bewegungen , Gram, Kummer, diese Langnescerizverursacht haben , wo die Vereiterung, welche dieUrsache der Abzehrung enthält, nicht aüzube-trächtlich, und nicht zu rasch fortschreitend igt.Diefs sind kürzlich die Umstände, unter denender Gebrauch des Eisens anzurathen ist. Auchist es schon bekannt, wie sehr die Herren Tis-sot und IVlediciis dasselbe in einigen Arten vonNervenschwindsucht, besonder» in derjenigen,welche von zu häufiger Saamenentleerung ent-steht, anriihmen. Der letztere rühmt besondersdie Eisenfeile.

11) Hypochondrie. Von alten Zeiten herbat man dagegen Eisen gebraucht. Besondersgilt das von der Hypochondrie ohne Materie,wie es in der Schule heilst. Sie ist gewöhnlich« ine reine asthenische Aflektion; eine Krankheit,die fast immer in Nervenschwäche und Empfind-lichkeit, in unproportionirter Nervenkraft ihrenGrund hat. Schon Sydenham brauchte gegendieses Uebe! mit Nutzen Eisen. Hypochondrie mit

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