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Ferrum
Findet sich bei der ersten Formel abwechselndweicher und harter Stuhlgang ein: so palst sienicht ganz, und man mufs entweder bittere Arz-neien oder gelinde Salze daneben brauchen. Beiweiterem Vorschreiten der Krankheit mufs manüberhaupt vorsichtiger mit Stahlmitteln seyn, mitfeineren Präparaten anfangen, oder wenigstenskleine Gaben von Eisen geben. Auch thut alsdannein Zusatz von Seife zu der obigen Mischung guteDienste. Ich finde auch für diese Umstände fol-gende Formel empfohlen, die ich aber auch nichtselbst gebraucht habe:
Saponis veneti gr. XV.
Spong. calcinat. gr. X.
Limat. ferri gr. VI.
M. S. Jeden Morgen diese Gabe zu nehmen.
6) Englische Krankheit, ein dem vo-rigen verwandtes Uebel, kann öfters bald durchähnliche Mischungen bezwungen werden, wennes noch nicht zu weit gediehen ist. Wenn manaus uHordentlichen Stuhlgängen nach dem Ge-bt auche der Eisenfeile schliefst, dafs sie ent-weder wegen Schwäche der Gedärme oder An-häufung von zähem Schleim, nicht aufgelöstund verdaut wird: so mufs man entweder an-dere Eisenpräparate, oder ganz andere Mittel vor-an gehen lassen. Meist schicke ich dann die Ro-sensteinische Mischung aus Galle und Aronswur-zel voraus. Jak. Chr. Schäffer rühmt in die-sem Falle folgende Komposition, an der ich nuraussetze, dafs sie zu komplicirt ist:
W-