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1 (1818)
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640
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Ferrum.

3) Nach chronischen Krankheiten, wennsie t/ieils lange gedauert, theils heftig und schmerz-haft gewirkt Itaben, Dies gilt unter andern vonrheumatischen und gichtischen Anfallen.Die Schwäche, welche in den Bändern und M is-heln zurückbleibt, wird durch kein Mittel soschnell und gut gehoben., als durch Eisen. IVTankann sich oft nicht genug wundern, wie bald alleverlorne Kraft, Munterkeit, Stärke dadurch wie-der hergestellt, und neuen Anfallen voigekom-men wird. Eben dieses findet nach Bühren,nach der Gallenruhr, nach heftigen Blut-stürzen, nach der schwarzen Krankheitu. s. w. statt.

Während der Krankheit wird die Eisenfeilevorzüglich in folgenden Uebeln mit Nutzen ver-ordnet:

i) in Blutstürzen. Dieser Fall fordertviele Vorsicht, zumal bei Lungcnblutstiirzen Inallen ßlutstürzen, welche mit vieler Thätigkeitder Gefäfse verbunden, oder, wie Gullen sienennt, aktive Blutstürze sind, auch in denen,welche von äulserlicher Gewalt herrühren, scha-det das Eisen. Selten nutzt Eisen während desAnfalls selbst. Nie nutzt es, wenn der Blutflufsvon faulichter Auflösung des Blutes herrührt. Ambesten hilft es, wenn die passive Hämorrhagiavon Schwäche und Schlaffheit entstanden ist.Will man Eisen geben: so mufs im Gatzenasthenische Anlage oder Beschaffenheit, eigentli-che oder uneigentliche (bei jeder inzwischen mitihren Kautelen) Schwäche vorhanden seyn. Ei.ierihilft mehr vor, oder nach dem Anfalle. Bevor-stehenden Bluthusten kann man dadurch verhü-ten,