Rindsgalle.
kenne eine hysterisch reizbare, schwächliche Per-son, die nie, als auf Klystiere, offenen Leib be-kommt. Pillen aus Ochserigalle war das einzigeArzneimittel, das ihr Linderung und Oeffnungve:s<haffte. Weikard c-mpfiehlt für Hypochon-dristen überhaupt folgende Pilen:
Fellis tauri semiunc.
E.xtracti centaurei inin,
gentianae r, ää dr. duas.
M. F. c. Pulv. rhei pil. er. II. S. Siebenbis zehn Stück auf einmal.
Hildebrand rühmt in schweren hypochon-drischen Beschwerden, besonders wenn sie mitMagensäure verbunden sind , l'illen aus Asantund Ochsengalle , welche ich unter dem ArtikelAsant schon gerühmt habe.
2) In Gelbsuchten hat sie tnir sehr oftwirksam geschienen , wo träger Umlauf der Säfteim Unterleibe , Stockungen , Schleimanhäufungzur Gelbsucht Gelegenheit gaben, wo nicht Ent-zündung in der Leber, nicht schneller lirampf,nicht hitziger, gereizter Zustand, sondern lang-samer Gang des Uebels zugegen war. Seilegiebt sie in diesem Falle des Tages zu einem(Quentchen. Ich lasse mit Rhabarber und SeifePillen daraus raachen, denen ich auch nöthigen-falis Mohnsaft, und wenn der Magen nicht lei-det, Schellkrautextrakt zusetze.
7>) In verstopften Drüsen oder anhebenderAtrophie der Kinder habe ich mehrmals außer-ordentliche Wirkungen von dem Kosensteinischen
Pul-