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1 (1818)
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605
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Kolumbowurzel.

die Antimonialmittcl, die VVolverlei etc. Seilesagt, &Ie scheine für Rühren doch etwas zu hiz-zend zu seyn; mir ist es aber nicht so vorgekom-men. Einlache rheumatische Ruhren vergehenmanchmal sehr geschwinde durch ftolumbodekoktniit Spirit. sal. amoniic emisat.

2) In allen den Uebeln, die z»i dem Ge-schlechte der Dyspepsie gehören, ist diese Wur-zel vorzüglich gut zu brauchen. Ich rechne hier-zu unter andern die Hypochondrie. Quassieund Kohimbo sind fast die einzigen IMitteJ, wel-che alle ITypochondristen ohne Ausnahme vertra-gen. Sie wehrt dann der ewigen Erzeugung vonSäure, sie mindert die entkräftenden, stürmi-schen Durchfalle, Würgen am [Morsen und Rülp-sen nach der Verdauung, Iiein Mittel wird die«sen unangenehmen Symptomen so gut abhelfen.Ich 'gebe sie dann entweder in Substanz, odernoch besser im Aufgusse:

JV Rad. colombo semiunc.

Ebulliat Aquae commun. uneiis quatuor.

Colaturae adde

Syrupi aurant. semiunc.

M. S. Löffelweise zu nehmen.

In diese Rubrik' gehören auch der MaYigel,oder das Uebermaafs im Appetit, was hypochon-drische, hysterische oder schwangere Personenmanchmal klagen, das Erbrechen der letztemu. dergl. Kolumbowurzel allein, oder mit Mohn-saft, ist noch eins der wirksamsten Mittel dage-gen, was auch Weikards Erfahrung bestätigt.

o) Gegen Gallenkolik, zumal wenn hefti-ges Erbrechen damit vergesellschaftet ist, ward