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Belladonna,
doch zuweilen vorkommen, wenn jene durch Zu-fall mit anderen, efsbaren Pflanzen verwechseltwerden; sie erregen dann elfn dieselben Erschei-nungen. Kurze Zeit, nachdem das Gift in denKörper kam, entsteht gewöhnlich eine Betäubung,wie bei Betrunkenen, mit Kongestion nach demKopfe und Irrereden, zugleich Schmerz und Ge-schwulst im Halse, unerträglicher Durst, undfruchtlose Neigung zum Brechen; die Pupille istweit und unbeweglich, das Gesicht dunkeJrotliund geschwollen; die Zunge zittert ; über denKörper verbreitet sich eine allgemeine Kälte, dieKranben schluchzen, w inen, und bezeigen Furchtvor eingebildeten Dingen. Dieser Zustand gehtbald in völlige Raserei, mit Zähneknirschen undKonvulsionen über; dann tritt ein Krampf desHalses und der Kinnbacken ein, und das Schluk-ken wird verhindert. Die Raserei wird allmäh«lig zur Betäubung, und auch der gereizte Zu-stand des Magens gebt in Reizlosigkeit über; dieExtremitäten zittern, oder sind gelahmt, der Pulsist sehr Klein, und. schnell, und der Urin gehtunwillkührlich ab, oder ist ganz unterdrückt.War die Menge des eingenommenen Giftes nichtsehr grofs, oder wird bei Zeiten die Gefahr durchzweckrnäfsige Rettungsmittel entfernt, so nimmtalsdann der krampfhafte Zustand allmählig ab,die Betäubung oder Raserei nähert sich immermehr der Ruhe, und es stellt sich ein tiefer Schlafein, während dessen sich oft Sehnenhiipfen zeigt;das Gesicht wird blässer, und, so wie die Extre-mitäten, kalt; der Puls hebt sich etwas und wirdüberhaupt normaler; und so geht, bei fortgesetz-ter Anwendung der erforderlichen Heilmittel, die-ser