Klettenwurzel.
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ich in diesem Uebel nicht viel. Auch braucht manweiter nichts zuzusetzen, wenn nicht schön eineallgemeine Verbreitung des venerischen Giftes imKörper statt findet. Blofse Tripper erfordern nichtsals Klettenwurzel. Anders ist es, wenn man an-dere venerische Uebel , vielleic ht gar kompleteLustseuche mit Knochenanfressungen, Schmerzen,Auftreiben, Auswüchsen, besonders bei reizbaren,oder solchen Subjekten zu behandeln hat, weiche!schon viel Quecksilber genommen haben. Dannsetzt man noch stärker auflösende und manchmalauch stärkende Wurzeln und Hölzer zu, Wei-kard empfiehlt folgende Vorschrift:
Radic, bardanaesaponariae
sarsaparill. ää unc. un.I
Corticis mezerei
Sti^it. duicamarae ää dr. sesqui.
Ligni quassiae dr. duas,
M, S. In drei bis vier Pfund Wasser langsamzu kochen.
5) Gegen skrofulöse Krankheiten hat manneuerer Zeit die Kiettenwurzel sehr empfohlen.Im grolsen Grade der Skrofelkrankheit hat sie al-iein nichts ausgerichtet; desto mehr im Anfangeund leichten Grade derselben. Wenn Rinderzwischen zwei und vier Jahren sind, das Zahnge-schäfte gröfstentheils vorbei ist: so findet sich öf-ters ein Zustand von Languescenz, von Mager-werden ein, der mit hektischer Auszehrung droht.Es ist ein skrofulöser Zufall; er befällt meistenszarte, Lionde, blühende Rinder, sie verlieren dann
den