ßo Einleitung*
würden hingegen diese Mittel, wenigstens diestärkeren unter ihnen, schädlich seyn. Einigederselben können auch unter gewissen Umstän-den die übermälsige Ausdünstung hemmen, wenndiese nehmlich von Lähmung und Erschlaffungdes Hautorgans herrührt, welche jene Mitteldurch ihren reizenden Eindruck aufheben, unddamit zugleich ihre Wirkung entfernen. Hierhergehören die meisten aromatischen und bitter-aromatischen Mittel, wie Moschus, Kastoreum,Kamfer, Zimrnt, Gewürznelken, Calamic arom.Ul-cus , Valeriana, Angehen, Strpentnria, Sassafras, Menthacrispa und pipsrita, Hümmel, Anis, Fenchel, Iio-riander, Absynthium , T'inacetum, Cbatnoml'a, Casca-rilla u. a. m.; die empyreumatischen Oele; dienatürlichen Balsame; die brandige Weinsteinsäureund die daraus bereitete Mixtum svnplex ; Ammo-nium und seine Präparate, die dasselbe im ätzen-den oder liolilenstoffs^uren Zustande, besondersin Verbindung mit ätherischen und empyreuma-tischen Oelen enthalten, wie Spiritus cornu ctrvi,Sa/ volatile oleosum Sylvii, Spiritus Salis ammuiiaci ani-satus ; scharfe Mittel, wie Amiea, Saponaria, Ipeca-cuanha, Guajak, Ammoniacum und andere Schleim-harze; Alkohol und Aether; Schwefel ,und dieschwefelhaltigen Mineralwässer, und unter denMetallen vorzüglich die Antimonialmittel, die sichjedoch unter allen Mitteln dieser Abtheilung ammeisten der vorigen nähern. Unter allen den ge-nannten Substanzen hat man aber gefunden, dafsdie warmen Getränke und liäder, die Rad, Gra-minis und Bardame, \ Stip. Dulcarnarae, Flor, undRoob Sawbuci, ^Spiritus Minderen und die übrigenFormen, Zubereitungen und Zusammensetzungen
des