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1 (1818)
Entstehung
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2 Einleitung*

') psychische, deren Einflufs sich zunächst aufdie Gemiithsstimmurig oder auf die geistige Thä-tigKeit des Menichrrt bezieht; 2) diätetische,welche aus der Anordnung der gewohnten mensch-lichen Lebensbedürfnisse hervorgehen; 3'/ phar-maceutische, die, ohne zu den gewöhnlichenLebensmitteln zu gehören, auf eine zwar körper-liche, doch mehr dynamische Weise wirken, undVeränderungen im Organismus nicht unmittelbar,sondern nur mittelbar, durch Umstimmung sei-ner Thätigkeiten, erregen; und 4) chirurgi-sche, deren Wirkung auf eine unmittelbar kör-perliche , rein mechanische Art geschieht. Zu denletzteren gehören daher eigentlich nur die chirur-gischen Instrumente, Operationen und Verbände;doch rechnet man gewöhnlich, aber mit Un-recht, auch die pharmaceutisJien Heilmittel hier-her, die der Chirurg zur örtlichen Behandlungäufserer Krankheiten nöthig hat, als Pflaster, Sal-ben, Kataplasmen u. dergl., die sowohl ihrerBereitungsart, als ihrer Wirkung nach zur drit-ten Iiiasse gehören. Diese dritte Klasse, oder derInbegriff der pharmaceutischen Heilmittel, diewir auch Arzneimittel im engeren Sinne nen-nen, ist es nun eigentlich, welche nach den, bisjetzt der Eintheilung der medicinischen Wissen-schaften zum Grunde liegenden Begriffen, denGegenstand der Arzneimittellehre (MatenaVicdica, Pharmacologia, oder FJstoria materiae medicae,wenn wir nehmlich unter Mut. med. den Arznei-vorrath selbst verstehen) ausmacht, mit der wir unsalso auch hier ausschließlich beschäftigen, ohneauf die Gegenstände der drei anderen KlassenPuicksicht zu nehmen, außer wo scharfe Gränzli-

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