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mern unterschieden sind. — Eine neue Einlei-tung in die Arzneimittellehre an die Stelle dersonst vorhandenen zu setzen, schien mir noth-wendig, da die von Jahn selbst den früherenAusgaben voran geschickte, Keineswegs ihren Zweckerfüllen konnte. Gern hätte ich noch mehrerevon Jahn übersehene, und doch nicht ganz un-bedeutende Arzneimittel mit aufgenommen, auchselbst bei den aufgenommenen manches mehrund ausführlicher mitgetheilt, und so noch man-che Lücke des Werkes ausgefüllt: hätte nicht dieRücksicht auf die äufsere Stärke des Buches michbeschränkt, da dasselbe ohnehin im VerhäJtnifsgegen die vorige Auflage zu einem weit beträcht-licheren Umfange angewachsen ist. Mich beru-higt bei dem Gefühl dieser Lücken noch die Ueber-zeugung, dafs doch gewifs nichts für die heutigePraxis einigermaßen wichtiges oder nolhiges ganzvergessen ist, und der praktische Gebrauch warja, von der ersten Erscheinung dieses Buchesher, sein Hauptzweck, wie er sich auch auf demTitel desselben ankündigt, und hoffentlich auchbei diesem abermaligen Aultreten desselben nichtverläugnen wird. Möchte nun diese neue Auflagesich gleichen Beifall erwerben, und gleichen Nuz-7.en stiften, als es bei den früheren zur Zeit ihresErscheinens der Fall war: dann würde auch ichfiir die daran gewendete Mühe mich reichlichbelohnt fühlen.
Erfurt, im Jun, itS'8»
Dr. JIcinr. Aug. Erhard.