die Nutzung les Zugmittels bi» zur Schwächung (Bla<°ftnzug ) zu treiben. Freylich bey indirekter und lorpi.der Schwäche würde dies nachtheilig, und die bloßeReitzung besser seyn. — Hieraus erhellt auch, wieman diesen Zugmitteln mit Recht eine llampsstillendeWirkung zuschreiben kann. So töunen sie selbst bey zugroßer Erregbarkeit der Haut und Hanlkrämpftn dieherrlichsten Mittel zur Hebung derselben und Wieder-herstellung freyer Ausdünstung werden.
Z. llm eine antagonistische Reitzung zu erregen.So benutzen wir sie, um eine unterdrückte äußere Krank,heitsthätigkeit wieder herzustellen, und die durch jene Un-terdrückung entstandene neue Krankheil zu heben. (S.antagonistische Methode), z. B. Podagra , ErysipelaS,Haulaueschlage. Eo auch um eine innere krankhafteThätigkeit auf die Oberfläche zu keilen, oder, bestimm-ter gesagt, durch Erregung dieser Hautkrankheit aufui-hcben, besonders wenn zene Krankheit d>e Folge einerunlerdrückten Thätigkeit war, z. B. Rheumatismus,und alle metastalischen Krankheiten, — um gehemmteSekretionen durch diese künstlichen zu ersehen, z. B. beymangelnder Hautfunktion, — oder zu sehr vermehrte,durch diese abzuleiten, z. B. bey Diarrhöe, Diabetes, Sa-livation. Wenigstens können wir, wenn wir auch denGrund der Krankheit dadurch nicht immer heben < da»durch der Krankheilsäußerung eine weniger schädliche Lo»kalitat und Form geben (wie oft sahe ich z.B. bey derskrofulösen und gichtischen wirklich asthenischeu Augen,tnlzüudung durch Vestkalorien und unterhaltene Eite»rung derselben die Entzündung der Augen weichen , solange diese Hautkrankheit dauerte. Die Skrofelkrank«heil, die Gichl waren freylich dadurch nicht gehoben,aber ihrer Aeußerung war eine andere Richtung gegeben.Und daß die Ursache der Wirkung nicht in den, dadurcherlegten allgemeinen Reitze zu suchen war, erhellle dar<
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