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Beklemmung des Athems) aufholt, weswegen mandas Adellaß uulernahm.
II. Das örtliche Adellaß.
Es unterscheidet sich dadurch, daß die Ausleerungund ihre Wirkungen sich mehr auf den Ort der Auslee.rung einschlänken, und weniger allgemeine Schwächedes ganzen Systems helvorblingen.
Die Fälle und Regeln der Anwendung sind daherfolgende:
I. Bey ölllichen Entzündungen und Kongestionen.Nur mit der wichtigen Regel , daß, wenn allgemeineentzündliche Diathesis vorhanden ist, diese erst durch dasallgemeine Aderlaß gehoben seyn muß. weil sonst das ört-liche Aderlaß, indem es blos den einzelnen Theil schwächt,ohne das ganze System in eben dem Verhältniße zuschwächen, diesem einzelnen Theil durch den perminder.<cn Widerstand bey fortdauernde» starker Thätigkeit desganzen Gefäßsystems e'me desto grössere Anhäufung desBlutS zuzieht. Das heißt mit andern Worten: solange allgemeines Aderlaß angezeigt ist, paßt l"in ört-liches, und jenes muß immer vorhergehen. .
2< Bey denen Graden der örtlichen Slhcnie undBlutanhäufung, wo das, allgemeine Aderlaß zu schwä.chend seyn wurde. — So ist das lopische Aderlaßim zweyten Stadium der Entzündung das Hauplmitlel,wenn der heftigste Grad schon durch allgemeines Aderlaßgedampft ist.
^. Auch bey allgemeiner Sthenie und Plethora imgeringern Grade, wo das allgemeine Aderlaß zu schwä«chend seyn würde.
4. Zur Wiedelherstellung der Blulstusse einesTheils, wobey mehr auf die Nachwirkung, die da-durch erzeugte Schwächung des Theils, gerechnet wird.
Z. Es kann zwar diese Klasse von Blutausleerun-gen auch den geringen Graden der Schenk, ja selbst
der