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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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317
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Blutausleerung dadurch nöthig wird. So kann dieallgemeine Blutmenge die Bewegungskraft des Herzensunterdrücken und eine scheinbare Schwache erzeugen,welche das Aderlaß heben, und in diesem Falle stabendwirken kann. Aber nie darf ein schon wirklich asthe»nischer Zustand eingetreten seyn , sonst wird auch in die»stm Falle das Aderlaß schaden.

Die Regeln der Anwendung:

i. Je stärker die Sthcnie ist, best? grösser, unddesto schneller muß die Blutausleerung seyn, (dazu diegroßen O.'ffnungen, ja beym höchsten Grade die Oeff»nung zweyer Gefassen zugleich), und desto naher demHerzen (auS einem grössein damit mehr in Verbindungstehenden Gcfässe) muß sie bewirkt werden.

2< Bey allgemeiner sthcnischen Dialhesis ist derFrl der Ausleerung der beste, der dem Herzen amnächsten ist, bey örtlicher Affeklion der Ort, der dieserAffeklion am nächsten ist.

Z. DaS gewöhnliche sicherste Anzeigen zum allge«meinen Aderlaß ist ein starker, vollkr und harter (schwerzu komprimirender) Puls mit vermehrter Warme undandern Symptomen, die im direkten Verhältniße mitdem Pulse stehen. Doch kaun der wirklich entzünd»liche oder plelhorische Puls zuweilen durch krampfhafteKonstriktion der Gefasst oder durch Hemmungen desAlhemholenS eine gewisse aber doch nur lemporclle Klein'heil und im letzten Fall»' auch Weichheil erhalten.

4. Die Quantität ( Sosis dieses Mittels) kannnur nach den Umstände.'! und Wirkungen bestimmt wer,den. Man nimmt zwar im Durchschnitte, für einenErwachsenen ein Pfund als die Regel an, aber oft istein Pfund noch zu wenig und ein halb Pfund zu viel.Daher thut man am besten, das Blut so lange stressenzu lassen, bis d:r Puls die zu große Härte und Voll»l)eit perlierl, und das Symptom (^, H, Seitcustich,

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